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Quito (Fidesdienst) - Vor kurzem ging das Symposium zur zum Dialog
über die Indio-Theologie zu Ende, zu dem sich Vertreter der
Kongregation für die Glaubenslehre, der Päpstlichen
Kommission für Lateinamerika und des deutschen bischöflichen
Werkes Adveniat sowie Bischöfe und Experten aus Chile, Kolumbien,
Mexiko, Ecuador, Guatemala, Costa Rica, Brasilien, El Salvador,
Honduras, Nicaragua, Panama, Perù und Venezuela in Riobamba
(Ecuador) versammelt hatten. Im Mittelpunkt der Reflexion stand
die Evangelisierungstätigkeit der katholischen Bischöfe
unter den Indios, wobei auch Erfahrungen und Vorschläge zur
Tätigkeit in diesem spezifischen Bereich des Apostolats ausgetauscht
wurden. Über die eigenen Erfahrungen berichteten auch mehrere
Katechten, die in Ecuador unter den Indios tätig sind. In
ihrem Schlussdokument betonten die Teilnehmer vor allem die Notwendigkeit
"Gewohnheiten und Brauchtum der Indios zu verstehen, damit
der Katecheseunterricht wirklich Früchte tragen kann".
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass "die Verkündigung
der Botschaft Christi eine wahre Begegnung mit den Indios in deren
Alltag voraussetze". Zur Vorbeugung gegen die Ausdehnung
der Sekten unter diesen Völkern müsse das Evangelium
allen Gemeinschaften verkündet, gleichzeitig aber auch die
Familien und deren Land beschützt werden, heißt es
weiter. (Fidesdienst 5/11/2002)
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