| VORSCHLÄGE
DER JUGENDMISSIONSBEWEGUNG ZUR GESTALTUNG FEIER DES GEDENKTAGES |
Am 24. März, dem Tag des Mordes an Erzbischof Oscar A. Romero
von San Salvador (1980) wird der 12. Tag des Gebetes und des Fastens
für die ermordeten Missionare gefeiert: dies geschieht seit
1993 auf Initiative der Jungendbewegung der Päpstlichen Missionswerke.
Es folgen einige Vorschläge zur Feier des Gedenktages.
1. „Die Ortskirchen sollten alles tun, damit die Erinnerung
an diejenige, die den Märtyrertod gestorben sind, nicht verloren
geht“, wünscht sich Papst Johannes Paul II. Deshalb soll
an diesem Tag in allen Pfarrgemeinden und religiösen Gemeinschaften
die geistliche Gemeinschaft mit den Missionaren in allen Teilen
der Welt gesucht werden und zwar durch das Gebet, das Fasten und
durch Gesten der Solidarität.
Mittwoch, den 24. März: Tag des Gedenkens an die ermordeten
Missionare
* Pfarrgemeinden, Ordensgemeinschaften, Priesterseminar und Noviziate
können diesen Tag dem Gedenken an die ermordeten Missionare
und dem Gebet für diese Märtyrer widmen und dabei den
in den Arbeitshilfen enthaltenen Vorschlag für eine GEBETSWACHE
benutzen. Dabei landen wir vor allem die Jungendlichen ein, sich
in ihrer Diözese die Organisation der Vigil zu übernehmen
und an ihr teilzunehmen!
* Es können Zeichen gesetzt werden: ein rotes Tuch über
das Kreuz geschlungen und die Liste der im Jahr 2003 ermordeten
Missionare an einem Olivenzweig, im Zeichen der Liebe, der Versöhnung
und des Friedens. Um 15.00 Uhr können die Glocken in unseren
Kirchen geläutet werden, damit erinnern wir daran, dass es
sich um einen besonderen Tag handelt!
Wir laden alle zu einem Tag des Fastens ein, womit wir uns den Missionaren
und den Armen auf der ganzen Welt verbunden fühlen und damit
Gott unser Gebet annimmt. Ein Fasten, das auch Zeugnis sein soll.
Deshalb schlagen wir die Durchführung in allen Gemeinschaften
als sichtbares Zeichen vor. Festen und Gebet! Mit dem Fasten reinigen
wir unser Herz und es gelingt uns das Leid mit Notleidenden zu teilen.
Wer möchte, kann die Fastenspenden den Päpstlichen Missionswerken
zur Verfügung stellen, die mit den diesjährigen Spendenbeträgen
den Bau von Kapellen in der gemarterten Republik Kongo finanzieren
werden.
Zur Vorbereitung auf den Tag:
Montag, 22. März: Verehrung der Eucharistie für die Missionare
und Gebet für Missionsberufe. Wir bitten den Vater um das Geschenk
junge Menschen, die bereit sind, Jesus auf dem Weg der Weihe an
die Mission zu folgen.
Dienstag, den 23. März: VIA CRUCIS. In den Arbeitshilfen ist
ein Vorschlag zur VIA CRUCIS enthalten.
2. Alle kranken und leidenden Menschen werden gebeten, ihr Leiden
für das Gedenken an die ermordeten Missionare und für
die Verkündigung des Evangeliums hinzugeben und damit mit der
geistlichen Kraft zur Unterstützung der Missionare beim Werk
der Evangelisierung beizutragen und um den Herrn für das Geschenk
neuer Missionsberufe für die Kirche zu bitten.
Das Opfer des Leidens kann den Päpstlichen Missionswerken auch
in einem kurzen Schreiben mitgeteilt werden. Dadurch entsteht ein
sichtbares Netz von Menschen, die dem Herrn jeden Tag ihr Leiden
für die Missionare hingeben. Das Sekretariat des Päpstlichen
Werkes für die Glaubensverbreitung wird auf Anfrage einen Missionsrosenkranz
zum täglichen Gebet zusenden.
Es kann auch der Name eines Missionars oder einer Missionarin erfragt
werden, für die das tägliche Leiden hingegeben wird und
dem/der das Gebet gewidmet ist. Diese Namen werden ebenfalls vom
Sekretariat des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung
mitgeteilt.
3. Jeder kann als Einzelner oder in einer Gruppe in diesen Tagen
einen Ort des Leidens besuchen (Krankenhäuser, Altersheime,
Kranke zu Hause, Gefangene in Haftanstalten …), um das Leiden
derjenigen, die mit Christus leiden zu teilen und sich daran zu
erinnern, dass die Kraft er Verkündigung aus dem Leid und der
Not vieler Menschen erwächst.
4. Damit der Tag des Gedenkens an die ermordeten Missionare sichtbar
wird, können am 24. März außerdem folgende Zeichen
gesetzt werden:
In den Wohnungen könnten im Zeichen des Martyriums am Fenster
rote brennende Kerzen aufgestellt werden … außerdem
könnte man einen ausländischen Arbeitnehmer oder einen
Armen zum Essen einladen und damit ein Zeichen des neuen Lebensstils
setzen, dem das Evangelium in der Gemeinschaft bewirkt.
In Pfarrkirchen oder Kapellen der Ordensgemeinschaften:
kann das Kreuz mit einem roten Tuch behängt werden;
eine Pflanze oder ein Olivenzweig mit den Namen der ermordeten Missionare
aufgestellt werden;
auf dem Aushängebrett die Namen der im Jahr 2003 ermordeten
Missionare angeheftet werden.
(Fidesdienst, 20/3/2004 – 69 Zeilen, 698 Worte)
Weitere Vorschläge und die Texte zu den liturgischen Feiern
sind zugänglich unter www.operemissionarie.it |