| Liebe Brüder und
Schwestern!
Mit einem ganz herzlichen „Grüß Gott!" heiße
ich euch zu meiner ersten Generalaudienz willkommen! Staunen und
Dankbarkeit gegenüber Gott, aber auch ein inneres Zittern vor
der Größe der mir übertragenen Verantwortung empfinde
ich in diesen Tagen. Die Gewißheit der Hilfe Gottes erfüllt
mich mit gläubiger Gelassenheit und Freude. Nach dem Beispiel
meines Vorgängers Johannes Pauls II. will ich in den Mittwochs-Audienzen
den Kommentar der Psalmen des Alten Testamentes fortsetzen. Heute
jedoch möchte ich euch ein Wort zu dem von mir gewählten
Namen sagen: Ich habe mich Benedikt XVI. genannt, um mich an das
Pontifikat des mutigen Friedens-Papstes Benedikt XV. anzulehnen,
der den Ersten Weltkrieg zu verhindern suchte. Ich stelle mein Petrusamt
in den Dienst der Versöhnung und des guten Einvernehmens unter
den Menschen und Völkern. Die Wahl meines Namens knüpft
aber auch an den heiligen Benedikt von Nursia an, den „Vater
des abendländischen Mönchtums" und Mitpatron Europas.
***
Einen frohen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher aus
den Ländern deutscher Sprache. Danke, liebe Freunde, für
euer Gebet und eure Zuneigung, mit denen ihr mich und meinen Dienst
begleitet! Von Herzen erteile ich euch allen sowie euren Familien
und Freunden meinen Segen.
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