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GIBT
ES EINE ZUWANDERUNG, BEI DER DIE INTEGRATION NICHT MÖGLICH
IST?
Die Zunahme der illegalen Einwanderung in Spanien während
der letzten Jahre und der Prozess der gesellschaftlichen Integration
stehen in Spanien im Mittelpunkt verschiedener Debatten. Neben
der Legalität der Einwanderer, die vom jüngsten Zuwanderergesetz
geregelt wird, befasst man sich dabei auch mit dem Phänomen
der Zuwanderer, deren Integration aufgrund anderer Religionen
und Bräuche nicht möglich zu sein scheint. In seinem
Buch „Die multiethnische Gesellschaft“ beschäftigt
sich Giovanni Sartori mit dem Phänomen der problematischen
Integration in Fällen, in denen Einwanderer eine glaubensbezogene
oder theokratische Kultur bewahren, wobei ethnische und religiöse
Unterschiede zu einer unüberwindbaren „Fremdheit“
führen. Der Autor ist in diesem Zusammenhang auch der Ansicht,
dass auch wenn solchen Einwanderern die Staatbürgerschaft
gewährt wird, dies deren Integration nicht förderlich
ist, sondern vielmehr zu weitere Desintegration führt.
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