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HINTERGRUND |
| 6 JANUAR – TAG DER KINDERMISSIONSWERKE |
| DIE PÄPSTLICHEN KINDERMISSIONSWERKE |
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| PATER BYRNE: DIE EWIGE KINDHEIT
DER KIRCHE |
Es gibt die Päpstlichen Kindermissionswerke in 150 Ländern
auf der ganzen Welt und 111 Nationaldirektoren verfolgen in den Ortskirchen
das Ziele der Animation und Begleitung des Werkes. An erster Stelle
sollen erwachsene Begleiter ausgebildet werden, die bei den Kindern
ein Bewusstsein von der Möglichkeit des Beitrags zur Weltmission
entstehen lassen. Ein weiteres Zeil ist es die Kinder zur konkreten
missionarischen Tätigkeit anzuregen. An dritter sTelle sollen
sie den eigenen Glauben vor allem mit den Kindern aus den bedürftigen
Kirchen teilen, Schliesslich sollen auch Missionsberufe gefördert
und das Wachstum der Kinder durch eine christliche und missionarische
Ausbildung begleitet werden.
„Damit wir diese Ziele erreichen können bieten wir folgende
Hilfe an: den ärmeren Kindern auf den fünf Kontinente wollen
wir die missionarische Erziehung und Zusammearbeit zugute kommen lassen.
Dieses Engagement wird von Erziehern, Familien und Lehrkräften
durch ein Netz von Aktivitäten unterstützt, das von der
Ortskirche koordiniert wird und im weitesten Sinn damit auch zur Weltmission
gehört“.
Mit den Spendenbeträge, die die Kinder jedes Jahr sammeln, können
weltweit über 2.500 Projekte für Kinder in Schwierigkeiten
gefördert werden.
Dabei handelt es sich um Projekte in den Bereichen der Gesundheitsversorgung,
wie Krankenstationen, Kliniken oder Heime für behinderte Kinder.
Im Rahmen der Projekte werden oft aber auch Waisenkinder und ausgesetzte
Kinder betreut.
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„Es ist schön, wenn man die
Päpstlichen Kinderwerke als einen großen Chor betrachtet,
in dem Kinder aus der ganzen Welt singen „hier bin ich“
und zwar mit den für Kinder typischen Gebeten, mit ihre Begeisterung
und mit ihrem konkreten Engagement. Dies geschieht seit nunmehr 160
Jahren, nachdem sich der damalige Bischof von Nancy, Charles De Frobin
Janson, vom Heilige Geist geleitet, mit der Bitte um die Hilfe für
die Kinder in China an Kinder und Jugendliche gewandt hatte“.
Mit diesen Worten begrüsste Papst Johannes Paul II. am 14. Juni
2003 über 6.000 Kleine Missionare, die aus ganz Italien gekommen
waren, um zusammen mit dem Papst den 160. Geburtstag jenes Werkes
zu feiern, das „durch kleine Samen, die von den Kindern ausgesät
wurden “i zwischen zu einem majestätischen Baum herangewachsen
ist.“
„Im Süden unseres Planeten wird der Schrei der Kinder,
die verurteilt sind, an Hunger oder Krankeheiten zu sterben, die mit
der Armut in Verbindung stehen, immer lauter und er betrifft uns alle…
Liebe Kinder der Kindermissionswerke, ihr seit die ersten, die auf
diesen Schrei antworten.
Ihr seid eine Kette der Solidarität über die fünf Kontinente
und ihr bietet auch den Ärmsten die Möglichkeit den Reichen
etwas zu geben und den Reichen, zu empfangen, indem sie geben. Seid
weiterhin Hauptakteure dieses Austausches der Gaben, der dazu beiträgt,
eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.“, so der Papst
weiter.
Dieser Geist des pastoralen Engagements der Kindermissionswerke zeigt
sich in tausenden von Intitativen und Projekten, von denen der GEneralsektretär
der Päsptlischen Kindermissionswekre, Pater Patrick Byrne berichtet.
| SPENDEN DIE DEM HÖHEREN
RAT DES PÄPSTLICHEN KINDERMISSIONSWERKS FÜR DAS JAHR
2002 ZUR VERFÜGUNG GESTELLT WURDEN |
| AFRIKA |
184.492,98 $ Usa |
| AMERIKA |
2.918.343J2 $ Usa |
| ASIEN |
771.788,40 $ Usa |
| EUROPE |
9.313.356,39 $ Usa |
| OZEANIEN |
645.002,70 $ Usa |
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| EIN BUCH SO GROSS WIE DIE WELT |
Blättert man in den Berichten über
die Verteilung der Zuschüsse der Päpstlichen Kindermissionswerke
für das Jahr 2003 stößt man auf zahlreiche Projekte
zur Förderung von Schulen, Bildungseinrichtungen, Berufsschulen
und Schulen für Religionsunterricht.
In der Diözese Kasongo in der Demokratischen Repbulik Kongo
wird zum Beispiel mit einem außerordentlichen Zuschuss
von 10.000 US Dollar ein Programm unterstützt werden, dass
sieben Grundschulen umfasst, die durch Plünderungen in
den Jahren des Krieges zerstört wurden-
Tausend Kinder, werden wieder Lehrbücher und Lehrkräfte
haben, sie werden wieder die Schule besuchen und das ABC lernen
können.
In der nigeriansichen Diözese Ekiti wird die St. Thomas
Aquinas Nursery Primary School, die von den St. Michael the
Arcangel-Schwestern geleitet wird, einen Brunnen bekommen, aus
dem die 700 Schüler trinken können, die vorher nur
das schmutzige Wasser aus dem Fluss kannten. Ein Zuschuss von
5.900 US Dollar wird ihr Leben und das Leben ihrer Familien
verändern.
Über 1000 Kinder aus den Volksstämmen der Diözes
Khammam in Indien werden dank eines Zuschusses von 10.000 US
Dollar die Schule besuchen können und mit einer Mahlzeit,
Lehrbüchern und Kleidern versorgt werden.
In der peruanischen Diözese Cajamarca werden 80 Straßenkinder,
die dort „völlig sich selbst überlassen leben“
von den Hermanas Misioneras de los Ninos in einem Heim untergebracht
werden, dass sich zum Teil noch im Bau befindet.
Die Liste dieser von dem internationalen Sekretariat der Kindermissionswerke
weltweit. geförderten Projekte ist lang. Im großen
Buch der Soldiarität ist Platz für alle im Namen des
Evangeliums und des Respekts der Menschenwürde.
In den 160 Jahren ihres Bstehens haben die Kindermissionswerke
viele Generationen von Kindern heranwachsen sehen, doch ihr
Herz schlägt weiterhin mit den Kleinsten, den Kleinsten,
Wehrlosesten, denjenigen, die die Hilfe der Welt am meisten
baruchen.
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| EINE BESONDERE ERFAHRUNG - DIE KINDERMISSIONSWERKE
BEIM CAM 2 |
Neben den 3000 erwachsenen Teilnehmern des jüngsten
amerikanischen Missionskongresses CAM 2 waren auch 300 Kinder und
Jungendliche aus allen amerikanischen Ländern dabei, wie Schwester
Maria Teresa Crescini vom internationalen Sekretariat der Kindermissionswerke
berichtet. Während der Kongresstage gestalteten die Kinder zahlreiche
Momente des Gebets und überreichten allen Kongressteilnehmern
einen Rosenkranz mit der Bitte: „Der Heilige Vater hat die Kinder
darum Gebeten den Rosenkranz für das Heil der Welt zu beten und
wir bitten nun auch euch um Unterstützung und schenken euch dafür
einen Rosenkranz, damit die kraft des Gebetes alle Missionare dabei
begleiten möge, wenn es darum geht, der ganzen Welt das Evangelium
zu verkünden“
Auch der Päpstliche Delegat beim Missionskongress, Crescenzio
Kardinal Sepe erhielt einen solchen Rosenkranz und die Kinder überreichten
ihm bei dieser Gelegenheit auch ein Tuch in den Farben Weiß
und Gelb, den Farben der Kindermissionswerke. |
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