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HINTERGRUND |
| 6 JANUAR – TAG DER KINDERMISSIONSWERKE |
| HUNGER! |
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Achthundert Millionen Menschen auf der ganzen Welt
sind chronisch unterernährt und jeden Abend legen sich rund 200.000
Millionen Kinder im Alter unter fünf Jahren mit knurrendem Magen
schlafen.
Diese Zahl steigt in Zeigen der saisonbedingten Hungersnot oder infolge
von sozialen Unruhen.
Nach Schätzungen ist Unterernährung ein ausschalggebender
Faktor dafür, dass 13 Millionen Kinder im Alter unter fünf
Jahren an Krankheiten oder Infektionen sterben, denen vorgebeugt werden
könnte, wie zum Beispiel Durchfall, Malaria oder Lungenentzündung.
Die Mehrheit der unterernährten Menschen leben in Asien und im
Pazifik- In diesem ausgedehnten Gebiet leben zwei Drittel aller unterernährten
Menschen (526 Millionen). Allein in Indien beträgt ihre Zahl
204 Millionen, während von den 1,2 Milliarden Einwohnern China
rund 164 Millionen an Unterernährung leiden.
Die Bekämpfung des Hungers gehört weiterhin zu den großen
Hypotheken für die Zukunft unseres Planeten, trotz zahlreicher
Solidaritätskampagnen, vieler internationaler Hilfsprojekte und
unzähliger Entwicklungshilfemaßnahmen in den armen Ländern.
Wie aus dem Bericht der Vereinten Nationen über die Entwicklung
der Menschheit 2003 hervorgeht, wird sich, sollte es nicht gelingen,
derzeitigen negativen Trends entgegenzuwirken (in den Bereichen: landwirtschaftliches
Wachstum, Trinkwasserversorgung, Gesundheitsversorgung, Schulen),
in einigen Regionen der Welt, wie im südlichen Afrika, in einigen
arabischen Staaten und in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern,
die Lebensqualität stetig verschlechtern.
In 23 Ländern auf der Welt leiden über 30% der Kinder im
Alter unter fünf Jahren an Unterernährung, was sich auch
auf ihr Wachstum und damit auf ihr Leben als Erwachsene auswirkt.
Und wie solle es Kindern in kinderreichen Familien in jenen Ländern
gehen, in denen ein Großteil der Bevölkerung mit weniger
als einem Dollar pro Tag auskommen muss.
Länder
mit dem höchsten Anteil der Einwohner, die von weniger
als einem Dollar pro Tag leben |
| Äthiopien, Nicaragua, Uganda |
82% |
| Mali |
73 % |
| Nigeria |
70% |
| Zentralafrikanische Repubblik |
67% |
| Sambia |
64% |
| Burkina Faso, Niger |
61% |
| Gambia |
59% |
| Burundi |
58% |
| Sierra Leone |
57% |
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