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HINTERGRUND |
| 6 JANUAR – TAG DER KINDERMISSIONSWERKE |
| DER PAPST ALS FREUND DER KINDER |
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„Die
Kindheit ist ein wertvoller aber auch ein empfindlicher Schatz der
Menschheitsfamilie. Ich denke dabei ein Kriege, Armut, Ausbeutung
und Missbrauch jeder Art, deren Opfer sie sind.“ Johannes Paul
II. ist ein großer Freund der Kinder auf der ganzen Welt und
jedes einzelnen unter ihnen.
In der Tat ist er nie müde geworden, Erwachsene, Regierungen
und internationale Organisationen aufzurufen, „das Leid der
Kinder nicht zu vergessen, angefangen bei denjenigen unter Hunger
und Gewalt leiden, bis zu denjenigen, die Opfer grausamer Formen der
Ausbeutung werden, bis hin zu den vielen Kleinen, denen sogar das
Recht auf die Geburt verweigert wird.“ (Heiligjahrfeiern der
Kinder , 2000)
Sein ganzes Pontifikat wird wie von einem roten Faden von seinem besonderen
väterlichen Augenmerk für die Kinder durchzogen, von seinen
liebevollen Gesten der Zärtlichkeit, seinen Umarmungen und seinem
Lächeln.
Kinder sind das Herz der Familie, sie sind deren Lebensquelle und
deshalb sollten Eltern ihre Kinder als Geschöpfe respektieren
und sie dabei unterstützen jenen Vorstellung vom Menschen zu
entwickeln, den Gott für sie geplant hat.
Als Vorbilder und Weggefährten sollen Eltern für ihre Kinder
auch Lehrer des christlichen Lebens sein: „Hört diesen
Kindern zu. Der Glaube entsteht aus dem Hören des Wortes Gottes.
Und dieses Hören ist eine Haltung, die wie jede andere vor allem
in der Familie erlernt werden kann. Wer das Zuhören erfahren
hat, ist in der Lage zuzuhören, sowie derjenige, der Liebe erfahren
hat, auch leichter lieben kann“. (Die Familien sollen den Kindern
Gehör schenken – 1996)
Doch die Zukunft vieler Kinder, die sich in Schwierigkeiten befinden
und es sind viele Millionen auf der ganzen Welt, bereitet dem Papst
Sorge, der in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 1995 auch deshalb
auch daran erinnerte, dass: „Viele Kinder auf der ganzen Welt
den Frieden nicht kennen oder nie kennen gelernt haben, wohingegen
dies ihr Recht und damit unsere Pflicht ist. Viele mutige Kinder sind
Hauptakteure des Friedens gewesen und haben die Rechte ausgebeuteter
oder misshandelter Altersgenossen verteidigt.“
Im Laufe der Jahre hat der Papst auch zunehmend jene verurteilt, die
scheinbar nicht hören wollen: „Der Schrei von Millionen
von Kindern, die zum Hungertod verurteilt sind, oder an Krankheiten
sterben, die mit der Armut zusammenhängen wird immer eindringlicher
und betrifft alle“, wiederholte der Papst ein weiteres Mal im
Jahr 2003 indem er an das Evangelium erinnert, das alle warnt „die
auch nur eines dieser Kinder erschrecken“. |
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