ASIEN/TADSCHIKISTAN - Zwei argentinischer Priester werden zum Wachstum der katholischen Glaubensgemeinschaft beitragen

Freitag, 5 März 2004

Dushanbe (Fidesdienst) - Zwei Missionspriester aus Argentinien sind an ihrem Bestimmungsort angekommen: sie werden als Missionare in Tadschikistan tätig sein. Es handelt sich dabei um Pater Ezequiel Ayala aus Baya Blanca (Buenos Aires) und Pater Pedro Lopez aus San Rafael (Mendoza). Die beiden Missionare wurden erst vor fünf Monaten zum Priester geweiht und bereiten sich seit langer Zeit auf ihre Tätigkeit in der Mission vor. Tadschikistan war für sei ein praktisch unbekanntes Land: sie kannten weder die Sprache des Landes noch dessen Kultur, fühlten sich den Menschen jedoch dank der Präsenz der Katholischen Kirche bereits sehr nahe.
Zunächst werden sie Russisch und Tadschikisch lernen. Die Gottesdienste werden bisher in Russisch zelebriert, da die meisten Katholiken diese Sprache sprechen. Amtssprache des Landes und damit auch die meistgesprochene Sprache ist jedoch Tadschikisch. Deshalb werden die beiden Missionare auch versuchen die Landessprache zu erlernen.
Die Missio sui Iuris Tadschikistan wurde 1997 gegründet und hat drei Pfarreien und eine Missionsstation in Yovon. Die Gläubigen werden von insgesamt fünf Priestern betreut. Außerdem gibt es eine Niederlassung der Missionarinnen von der christlichen Nächstenliebe. Tadschikistan hat eine Ausdehnung von 143.000 qkm. ES grenzt an Kirgisistan, China, Afghanistan und Usbekistan. Von den rund 6 Millionen Einwohnern sind 85% Muslime. Die katholische Glaubensgemeinschaft besteht aus rund 250 Gläubigen. (SL) (Fidesdienst, 5/3/2004 - 22 Zeilen, 219 Worte)


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