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Oceania

2003-11-06

OZEANIEN/SALOMONINSELN - SCHWESTER UND MISSIONARIN, EXPERTIN IN MATHEMATIK, SEIT 25 JAHREN IM DIENST DER JUGEND AUF DEN PAZIFISCHEN INSELN

Honiara (Fides) – Die relativen Zahlen und die Algebra haben keine Geheimnisse für sie. Aber die Passion für mathematische Analysen kommt der für Jesus, dem Evangelium und der Predigt für das Reich Gottes nicht gleich. Schwester Margaret Tisch von den Missionsschwestern der Gesellschaft Marias, ist eine Missionarin und Mathematikexpertin, die seit 25 Jahren auf den Pazifischen Inseln im Dienst der Jugend steht. Gebürtige Australierin, erzählt Schwester Margaret der Agentur Fides: „Mathematiktests und Algebrafunktionen waren schon immer meine Leidenschaft. Aber der Test in dem ich 100% exakte Antworten bekam, war der mit Jesus Christus, der in seiner Liebe immer treu ist. Die Schwester begann das religiöse Leben vor 45 Jahren und verbrachte die ersten Jahre der Ausbildung in Australien. Dann, angetrieben von einem Ruf Gott Vaters, ging sie als Missionarin nach Bouganville in Papua Neu Guinea, wo sie 14 Jahre lang Mädchen in einer höheren Schule unterrichtete. Dann wurde sie auf die Salomon-Inseln versetzt, wo sie seit 11 Jahren Vize-Direktorin einer katholischen Sekundär Schule, tituliert auf den Bischof Epalle, in Honiara ist.
Die Schüler lieben sie für ihre Fähigkeit zu kommunizieren und sie in spezielle numerische Spiele zu verwickeln, die den Glauben, die Mathematik und die Intuition miteinander verbinden.
„Lehrerin und Missionarin zu sein ist ein ganz besonderes Geschenk und eine wirklich bereichernde Erfahrung: Man lernt sehr viel von den Menschen eines Landes das nicht das deine ist“, erzählt sie der Agentur Fides. Aber Schwester Margaret wird auch für die Disziplin und die hohe Professionalität der Erziehung, die man im Inneren der von ihr geleiteten Schule spürt, geachtet und geschätzt: „ich hoffe, dass die Eltern der Schüler mit dem Erziehungsstandard den wir anbieten zufrieden sind und dass sie fortfahren, den Jugendlichen eine christliche Erziehung in den Familien zu geben. Ich danke allen meinen Mitarbeitern und Lehrern, die mir in diesem Projekt helfen“.
In den vergangenen Jahren haben die Schulen auf den Salomon-Inseln unter den Folgen der Unordnung und des Bürgerkrieges schwer gelitten. Es gab Probleme Lehrer und Schüler zu rekrutieren und der Unterricht und der Schulzyklus mussten mehrmals unterbrochen werden. Momentan hat sich die Situation normalisiert, dank auch der Unterstützung durch zahlreiche Missionare und christliche Volontäre, die oft den Mangel der öffentlichen Institute ersetzt haben.
(PA) Agentur Fides 06/11/2003)

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