ASIEN/INDIEN - Marienbasilika im indischen Unionsstaat Karnataka nach Restaurierungsarbeiten wieder geöffnet: ein Ort des Friedens und des harmonischen Zusammenlebens der Religionen

Dienstag, 5 September 2006

Bangalore (Fidesdienst) - Über 30.000 Gläubige nahmen an der kürzlichen Wiedereröffnungsfeier der Basilika „Saint Mary“ in der Nähe von Bangalore im indischen Unionsstaat Karnataka (Südwestindien) teil.
Dem Gottesdienst mit der Einsegnung der Basilika, die nach langen Restaurierungsarbeiten wieder für Gottesdienste zur Verfügung steht, stand Erzbischof Bernard Moras von Bangalore vor.
Die Kirche wurde 1882 erbaut und war seither ein wichtiges Ziel für zahlreicher Pilger und Marienwallfahrten. Der Erzbischof betonte, dass die Wallfahrtsstätte ein Ort des Friedens und des harmonischen interreligiösen Zusammenlebens sei, der den Gläubigen aller Religionen zur Verfügung stehen sollte: „In unsrem Land leben viele Kulturen und Religionen zusammen“, so der Erzbischof, und Feste wie dieses, das wir heute feiern, sollten auch dazu beitragen, dass Menschen verschiedener Religionen und aus verschiedenen Lebensumfeldern zusammenkommen“. Anlässlich der Wiedereröffnung der Basilika konnten die Gläubigen auch an einer Novene mit Gebeten, liturgischen Feiern und Anbetungen teilnehmen.
Die Gläubigen beteten vor allem für Frieden und Harmonie unter den Anhängern der verschiedenen Glaubensgemeinschaften. Auch im Unionsstaat Karnataka kommt es immer wieder zu mehr oder weniger heftigen Episoden der Gewalt, die sich auch gegen christliche Strukturen und Mitarbeiter christlicher Kirchen wenden. Verantwortlich dafür sind vor allem fundamentalistische hinduistisch geprägte Gruppen. (PA) (Fidesdienst, 05/09/2006 - 21 Zeilen, 212 Worte)


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