EUROPA/ITALIEN - IV. Woche der missionarischen Bildung und Spiritualität: Entschlossen „Erzähler der Hoffnung“ zu sein

Freitag, 1 September 2006

Assisi (Fidesdienst) - Am Mittwoch, den 30. August ging die vierte Woche der missionarischen Spiritualität und Bildung zu Ende, die bei Assisi stattfand und vom Büro für missionarische Zusammenarbeit unter den Kirchen der Italienischen Bischofskonferenz veranstaltet wurde. Über 180 Teilnehmer, darunter Pastoralarbeiter, Priester, Missionare, Ordensleute und in den Missionszentren engagierte Laien und Jugendliche hatten die Möglichkeit, Erfahrungsberichte aus Italien und anderen Teilen der Welt zu hören, bei den die Hoffnung im Mittelpunkt stand. Dabei sollten die Teilnehmer auch die eigene Berufung zum „Erzähler der Hoffung“ entdecken, die sie zur Weitergabe der eigenen missionarischen Erfahrung anregen wird. So lautete auch das Thema der Veranstaltung „Erzähler der Hoffnung in der Welt“, das sich am katholischen Kirchentag inspiriert, der im kommenden Oktober in Verona stattfindet.
Unter den Referenten war auch der Koadjutor des Patriarchen von Jerusalem, Bischof Fuad Twal, der die Realität der Christen im Heiligen Land sehr eindrücklich darstellte und über das Leid der Menschen in Palästina, die Folgen des israelisch-libanesischen Kriegs und den entschiedenen Willen zur Hoffnung entgegen jeder Hoffnung anregte. Umfassend wurde auch über die Orte der Hoffnung in Italien berichtet: Adriana Cattai, Mitgründerin des Vereins der heiligen Apostel Petrus und Paulus berichtete über die Freuden und Mühen der Begleitung der Gefangenen in der Vollzugsanstalt von Civitavecchia bei Rom; Zelinda vom Zentrum für Freiwilligenarbeit in Perugia berichtete über die Erfahrung der Hoffnung bei der Tätigkeit unter Kranken, die an einer Form des Zwergwuchses leiden, der die körperliche Bewegungsfähigkeit einschränkt; Mirko von der Gemeinschaft „Neue Horizonte“ erzählte von seinem Leben in der Hölle der Drogenabhängigkeit und seines Neubeginns nach der Erfahrung der Liebe Gottes und von seiner Familiengründung.
Über die Erfahrung der Hoffung in den Missionsländern berichtete Pater Ciro Biondi vom Päpstlichen Institut für die Außenmissionen (PIME), gegenwärtig Sekretär des italienischen Büros der Missionsunion, über seine Tätigkeit in China und Papua Neuguinea; aus dem Heiligen Land berichtete Don Sergio Marcazzani; von seiner Tätigkeit in Bolivien erzählte Don Alberto Brignoli, Fidei donum-Priester aus der norditalienischen Diözese Bergamo, der dort 9 Jahre lang als Pfarrer unter den Checua tätig war. (SL) (Fidesdienst, 01/09/2006 - 32 Zeilen, 350 Worte)


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