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Europa

2003-10-06

EUROPA/ITALIEN - ERZBISCHOF SORRENTINO, APOSTOLISCHER DELEGAT DER MARIENKIRCHE IN POMPEJI: „WIR WERDEN ZUSAMMEN MIT DEM PAPST FÜR DEN WELTFRIEDEN BETEN“

Rom (Fidesdienst) – „Ganz Pompeji bereitet sich auf den Besuch von Papst Johannes Paul II. vor und dies sowohl unter geistlichen als auch unter praktischen Gesichtspunkten“, so der Apostolische Delegat der Marienkirche in Pompeji, Erzbischof Domenico Sorrentino, im Gespräch mit dem Fidesdienst zum bevorstehenden Papstbesuch in Pompeji am Dienstag, den 7. Oktober, dem Fest der Muttergottes vom Rosenkranz. Erzbischof Sorrentino betont auch die missionarische Bedeutung dieses Papstbesuchs. „Der Heilige Vater wird mit den Einheimischen für die ganze Welt beten, für die Probleme und Schwierigkeiten der Völker in aller Welt“.
In diesem Zusammenhang erläutert der Apostolische Delegat auch die besondere missionarische Dimension der Marienwallfahrtsstätte in Pompeji: „Zu den Ausgrabungsstätten in Pompeji kommen Menschen aus aller Welt und Anhänger aller Religionen. Deshalb ist Pompeji auch ein Ort des interreligiösen Dialogs und des missionarischen Handelns. Eben aus diesem Grund ist die Fassade der Basilika ein Monument für den Weltfrieden und hier wird der Papst für das Heil der ganzen Welt beten“.
„Die Wallfahrt von Papst Johannes Paul II. nach Pompeji ist der Höhepunkt des Rosenkranzjahres, das anlässlich der Feiern zum 25jährigen Jubiläum des Pontifikats in Rom feierlich abgeschlossen werden wird“, so Erzbischof Sorrentino abschließend.
Bei mehreren Gelegenheiten hatte der Heilige Vater die Marienkirche in Pompeji in seinen Ansprachen und Dokumenten erwähnt. In seinem Apostolischen Schreiben „Rosarium Virginis Mariae“ schreibt der Papst: „Ein besonderes Charisma hatte weiterhin der selige Bartolo Longo, der ein wahrer Apostel des Rosenkranzes gewesen ist. Sein Weg der Heiligkeit gründete auf einer Eingebung, die er in der Tiefe seines Herzens vernahm: »Wer das Rosenkranzgebet verbreitet, ist gerettet! «13 Auf dieser Grundlage fühlte er sich berufen, in Pompeji ein Heiligtum der Jungfrau vom Heiligen Rosenkranz zu errichten, welches auf den Ruinen der antiken Stadt ruht, die gerade erst von der Botschaft des Christentums berührt worden war, bevor sie im Jahre 79 durch den Ausbruch des Vesuvs begraben wurde. Zu Beginn des fünfundzwanzigsten Jahres meines Pontifikates lege ich dieses Apostolische Schreiben vertrauensvoll in die weisen Hände der Jungfrau Maria. Im prachtvollen Heiligtum, das der selige Bartolo Longo, der Apostel des Rosenkranzes, zu ihrer Ehre erbaut hat, werfe ich mich geistig vor ihrem Bilde nieder.“ Am Sonntag, den 5. Oktober, hat der Heilige Vater in seiner Ansprache zum Angelusgebet gesagt: „Im Geiste vereint mit den neuen Heiligen, beten wir heute zu Maria, der Muttergottes des Rosenkranzes, mit Blick auf das Marienheiligtum in Pompeji, das ich, so Gott will, übermorgen als Pilger besuchen werde. (LM) (Fidesdienst, 6/10/2003 – 34 Zeilen, 357 Worte)

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