AMERIKA/COSTA RICA - Lebensschutz: Bischöfe fordern “Ende einer Politik, die gegen die Werte unseres Landes verstößt”

Freitag, 7 Mai 2021 menschenleben   menschenrechte     bischofskonferenzen  

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San José (Fides) - "In dieser Zeit, in der die Gesundheitsbehörden und das ganze Land den harten Kampf für das Leben und gegen die Covid-19-Pandemie führen, überrascht das Ministerium für Soziales mit der Ankündigung des freien Zugangs zu Verhütungsmitteln in seine Gesundheitszentren. Die sogenannte "Pille danach" soll damit allen Frauen zur Verfügung, die diese wünschen“, so die Bischöfe von Costa Rica in einer gemeinsamen Botschaft, in der sie betonen, dass "menschliches Leben heilig ist“ und „nur Gott ist der Herr des Lebens, von seinem Anfang bis zum natürlichen Ende. Niemand kann unter keinen Umständen das Recht beanspruchen, einen unschuldigen Menschen zu töten. “
Die Bischöfe sind besorgt über "die Politik gegen den Schutz des Lebens, die in den letzten Jahren gefördert wurde, und vor allem durch diese Regierung", und fordern daher die Mitarbeiter im Gesundheitswesen auf, "Zeugnis vom Schutz des Lebens durch Gewissensverweigerung zu geben". "Lassen Sie nicht zu, das Entscheidungen bevorzugt werden, die das Leben des verletzlichsten Wesens, des menschlichen Embryos, gefährden."
In ihrer Botschaft bekräftigen die Bischöfe ihre Verpflichtung, das Evangelium des Lebens zu fördern, und erinnern in diesem Zusammenhang an die Gedanken von Papst Franziskus, der er seinem Apostolischen Schreiben „Amoris Laetitia“ zum Ausdruck bringt.
„Der Rückgang der Geburtenrate beunruhigt und gefährdet die Zukunft der Gesellschaft“, so die Bischöfe abschließend, „In Zukunft werden wir eines der lateinamerikanischen Länder sein, in denen mehr ältere Menschen als Kinder leben. Die Auswirkungen der Pandemie verursachen derzeit viel Sterben im Land, und die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen. Deshalb wiederholen wir noch einmal unseren Ruf nach dem Schutz des Lebens in all seinen Stadien, von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende und das Ende einer der Politik, die gegen die Werte verstößt, die unser Land geprägt haben.“
(SL) (Fides 07/05/2021)


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