AMERIKA/BOLIVIEN - Virtuelles Treffen der Päpstlichen Missionswerke: “Wir müssen unsere Missionsarbeit in der Pandemie neue erfinden”

Mittwoch, 28 April 2021 missionarische Öffentlichkeitsarbeit   päpstliche missionswerke    

La Paz (Fides) – Am gestrigen 27. April begann das virtuelle Treffen der Direktoren der Päpstlichen Missionswerke in Bolivien. Im Mittelpunkt steht die Bewertung, Koordinierung und Planung der Arbeit des missionarischen Hilfswerks. Während des Treffens, das am Donnerstag, dem 29. April, endet, werden sich die Diözesandirektoren und einige Mitarbeiter auf folgende Themen konzentrieren: Jahresberichte über die Aktivitäten in den verschiedenen Diözesen des Landes, Spendenaktionen und die Kirchenversammlung Lateinamerikas und der Karibik. Dabei sollen die Teilnehmer auch die Vorbereitung der Arbeitsmaterialien zur Gestaltung des Weltmissionssonntags besprechen, der dieses Jahr in Bolivien am Sonntag, den 24. Oktober stattfinden wird.
Das Treffen wurde vom Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Bolivien, Prälat Waldo Barrionuevo, eröffnet: "Ich heiße Sie willkommen und bin den Direktoren aus allen Diözesen dankbar für die Arbeit, die sie besonders in diesem schwierigen Moment der Pandemie leisten, in der wir uns auch bei der Förderung der Missionsarbeit neu erfinden müssen, indem wir mit der Freude, die die Herr uns aus dem Evangelium schenkt, die Gemeindepfarrer, Bischöfe und alle Seelsorger ermutigen, damit dieser Auftrag, den der Herr uns anvertraut hat, verwirklicht wird".
Ebenso wandte sich Erzbischof Adolfo Bittschi, Weihbischof von Sucre und Missionsbeauftragter der bolivianischen Bischofskonferenz, mit einem Grußwort an die Teilnehmer und bat "den Herrn, uns den Heiligen Geist zu senden, damit wir, wie die Apostel, diesen verkünden. Wir sind Kinder eines so guten Vaters. Wir müssen evangelisieren, weil eine Kirche, die nicht missionarisch ist, aufhört, Kirche zu sein. Die missionarische Berufung ist kostbar. Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Arbeit trotz der Pandemie. Gott segne und begleite Sie".
(SL) (Fides 28/4/2021)


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