AMERIKA/MEXIKO - Welttag des geweihten Lebens in Zeiten der Pandemie: „Potential der Ordenscharismen in den Dienst des Gottesvolkes stellen“

Mittwoch, 3 Februar 2021 gottgeweihtes leben     bischofskonferenzen  

Mexiko-Stadt (Fides) - Am Welttag des geweihten Lebens, der jedes Jahr am 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn, gefeiert wird, drückten die Bischöfe von Mexiko dieses Jahr ihre besondere Verbundenheit mit den Ordensleuten in Zeiten der Pandemie aus. "Das geweihte Leben - so schreiben sie – blieb nicht verschont vor Unsicherheit, Ansteckung, Tod, menschlichen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Ängsten ... Wir würdigen die unter Beweis gestellte Treue im Leiden, den Mut, das Zeugnis der Gelassenheit, selbst im Schmerz oder in der Unsicherheit, und die Fürsorge und Nähe zu den Ausgegrenzten, Ein Dienst bei dem das eigene Leben aufs Spiel gesetzt werd. Danke dafür, geweihte Schwestern und Brüder!“. In der Botschaft betonen die Bischöfe, dass die Ordensleute, indem sie sich an die Seite der Bevölkerung und zusammen mit der Kirche nach Antworten auf Krankheit, Verlust von Arbeitsplätzen, wirtschaftliche Engpässe, Todesfälle und Verluste im Allgemeinden suchen "Hoffnung erzeugen".
Der Präsident der bischöflichen Kommission für das geweihte Leben, Bischof Julio C. Salcedo Aquino von Tlaxcala, erinnert in der im Namen der mexikanischen Bischöfe veröffentlichten Botschaft daran, dass die Charismen des geweihten Lebens im Herzen der Gründer und Gründerinnen durch das Wirken des Heiligen Geistes inspiriert wurden, um auf widrige Situationen und auf die Bedürfnisse der Kirche und der Gesellschaft zu reagieren. "Das Charisma hat ein Potenzial für den Schutz des Lebens", so der Bischof, und es erlaube nicht "unsere Augen vor dem Schmerz, dem Leiden und der Armut so vieler Männer und Frauen, so vieler Völker und Gemeinschaften zu verschließen, die von einem Virus betroffen sind, das Leben, Gesundheit, Projekte, Familien, Träume zerstört ... Ruft der Geist uns mit dieem Leiden nicht auch, das immense Potenzial der Charismen neu zu entfalten? Um auf die Zeichen der Zeit reagieren zu können, ist Kreativität erforderlich, die vom Geist zum Wohl der Kirche ausgeht.“
Die Gründer und Gründerinnen der Orden „waren wahre Propheten, die dem Geist treu waren und offen für die Zeichen der Zeit und für die Herausforderungen, denen sie gegenüberstanden, um in kreativer Treue zu leben. Jetzt, in dieser Gesundheitskrise, stehen wir vor einem neuen Ruf des Geistes, von dem auch deer heiligen Josef erleuchtet wurde, dem Papst Franziskus anlässlich des 150. Jahrestages seiner Proklamation als Schutzpatron der Weltkirche ein ganzes Jahr widmet... Angesichts der Pandemie haben das Beispiel des heiligen Josef. Schwestern und Brüder des geweihten Lebens, die Kirche braucht Treue kreativen Mut, wie sie der heilige Josef unter Beweis stellte. Stellt das Potenzial der Charismen in den Dienstedes Volkes Gottes, das von der Pandemie und ihren Folgen überwältigt ist. “
(SL) (Fides 03/02/2021)


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