AMERIKA/PARAGUAY - In Zeiten der Pandemie: “Wir müssen uns umso mehr der Evangelisierung und Katechese widmen“

Dienstag, 2 Februar 2021   katechismus   katecheten   ortskirchen  

Asuncion (Fides) - „Die christliche Initiation und Glaubensbildung und die Begleitung neuer Generationen von Christen, bei der Verwirklichung dieses Glaubens in ihrem Leben, gehört zu den Hauptaufgaben der Kirche. Wir danken allen für Ihre Bemühungen im Jahr 2020, das uns alle vor große Herausforderungen gestellt hat. In diesem Jahr 2021 müssen wir uns darauf vorbereiten, in dieser sehr schwierigen Situation, die alle uns betrifft, uns umso mehr der Evangelisierung und Katechese zu widmen“, so das Büro für die Koordinierung der Katechese der Paraguayischen Bischofskonferenz, in einer Botschaft an die Katecheten, in der das Büro einige Richtlinien für das Pastoraljahr 2021 im dem südamerikanischen Land aufführt.
In den einzelnen Diözesen sei die Situation unterschiedlich und dies gelte auch zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. Deshalb empfiehlt das Büro katechetischen Aktivitäten zunächst sowohl virtuell als auch mit Präsenz zu veranstalten, auch wenn die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zu persönlichen Treffen weiterhin bestehe. „Wir müssen Erwachsene, Familien, Jugendliche und Kinder ständig animieren, insbesondere in dieser außergewöhnlichen Zeit. Die Kirche darf sich nicht von der Gemeinschaft zwischen den Gläubigen des Herrn losgelöst fühlen“, heißt es in der Botschaft. Deshalb dürfe man den Kontakt zu den Familien nicht verlieren und müsse diesen auch über Telefon oder soziale Netzwerke aufrechterhalten.
In Bezug auf katechetische Treffen in Präsenz der Teilnehmer wird empfohlen, die von den Behörden festgelegten Gesundheitsprotokolle zu beachten: Es sei vorzuziehen, die Treffen im Freien oder in sehr großen und belüfteten Räumen durchzuführen und erforderlich, Schutzmasken und Desinfektionsmittel zu verwenden, den Abstand einzuhalten und kleinere Treffen zu organisieren ...
Angesichts der aktuellen Situation fordert das Büro die Katecheten zur Fortbildung auf: "Wir müssen uns weiterbilden und aus dem digitalen Analphabetismus herauskommen, um in die digitale Kultur einzutreten. Wir müssen uns immer mehr darauf vorbereiten, Informationstechnologien wie Zoom, WhatsApp, Facebook gut einzusetzen“. Dazu bietet das bischöfliche Büro entsprechende Schulungen für die Nutzung dieser virtuellen Mittel an.
"Angesichts der Tatsache, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist und dass viele Dinge uns betreffen und leiden lassen, müssen wir trotz der Situation die Möglichkeit zur Anmeldungen für die Katechese in einer virtuellen, animierten und attraktiven Form anbieten", empfiehlt das Katechesebüro der Bischöfe, „Wir müssen kreativ sein und Erwachsene mit einbeziehen. Auch wenn die Glaubensbildung in diesen Zeiten manchmal weniger umfassen ist, ist es an der Zeit, das Gebet, das Leben im Zeichen der Nächstenliebe und Werke der Barmherzigkeit als Teil der Katechese in den Vordergrund zu stellen.“
(SL) (Fides 02/02/2021)


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