AMERIKA/KUBA - Weihnachtsbotschaft der Bischöfe: „Kubaner wünschen sich eine bessere und friedlichere Zukunft“

Montag, 14 Dezember 2020 evangelisierung   bischöfe   wirtschaft   armut    

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Havanna (Fides) - Die Kubanische Bischofskonferenz lädt in ihrer Botschaft zu Weihnachten 2020, die "alle Kubaner" ein, die Zeit zu nutzen, damit "wir die Quelle des Wahren, der Freude und Hoffnung finden denn wir alle müssen inmitten der Schwierigkeiten, unter denen wir leiden, auch eine bessere und sicherere Zukunft sehen. “
Die Botschaft erinnert daran, dass die der Geburt Jesu nach christlicher Tradition "inmitten großer Entbehrungen (...), im Dunkeln der Nacht und in extremer Armut stattfand". "Die Worte, die wir heute an alle richten, stehen im Einklang der Aufgabe, die wir als Bischöfe haben, (...) die Ereignisse unseres Volkes mit dem Evangelium zu begleiten und zu beleuchten", unterstreicht die Botschaft der Bischofskonferenz und ihres Vorsitzenden Kardinal Juan de Caridad García Rodríguez, Erzbischof von Havanna.
Die Bischöfe schreiben, dass sie als "Hirten" auf der Insel "ein Volk sehen, das erschöpft und überfordert ist (...), materielle Engpässe, geistige Müdigkeit, die Krise unzureichender persönlicher, familiärer und nationaler finanzieller Sicherheit, die ernsthafte Auswirkungen haben im gegenwärtigen Leben und mit ihren Schatten die Zukunft und die Seele der überwiegenden Mehrheit der Kubaner belasten. “
Um das Land voranzubringen, "müssen alle Vorschläge angehört und angesprochen werden", betonen die Bischöfe. Zu den guten Nachrichten, über die sich Kubaner an Weihnachten würden, gehört laut katholischen Führern, "dass sich die Dinge zum Besseren und in Frieden ändern, dass die Lebensmittelknappheit, zu einem harmonischen Teilen des täglichen Brotes mit der Familie wird“, und sie wünschen sich „dass die angekündigte Anpassung der Volkswirtschaft … allen hilft, ihre Familien zu unterstützen und menschenwürdige Arbeitsplätze, mit einem ausreichenden Gehalt und der notwendigen sozialer Gerechtigkeit schafft“.
In Anspielung auf das aktuelle politische Klima heißt es in der Botschaft, dass es "eine gute Nachricht für Kubaner wäre, wenn Gewalt, Konfrontation, Beleidigung und Ausgrenzung vermieden würden, um ein Umfeld sozialer Freundschaft und universeller Brüderlichkeit zu schaffen", so dass "Intoleranz überwunden wird". Ein Schritt, „der zu einer gesunden Pluralität, zum Dialog zwischen Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und Kriterien führen würde“. Die Botschaft endet mit einem Dankeschön an die Schutzheilige von Kuba, der Virgen de la Caridad. Ein besonderer Dank gilt auch an den Ärzten und Mitarbeitern des Gesundheitswesens, „die so viel für die Allgemeinheit getan haben“.
Die Botschaft wurde von allen Bischöfen unterzeichnet ist auf den 12. Dezember, Fest der Virgen de Guadalupe, datiert.
(CE) (Fides 14/12/2020)


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