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Asia

2003-09-30

ASIEN/INDIEN - ZUR SELIGSPRECHUNG VON MUTTER TERESA VON KALKUTTA WIRD DIE FRAU, DIE DURCH DIE FÜRSPRACHE DER ORDENSFRAU VON EINEM TUMOR GEHEILT WURDE, NACH ROM KOMMEN

Bangalore (Fidesdienst) – Bei den Feiern zur Seligsprechung von Mutter Teresa von Kalkutta am 19. Oktober im Petersdom werden die Armen im Mittelpunkt stehen. Unter den zahlreichen Teilnehmern wird sich auch die Frau befinden, die durch die Fürsprache von Mutter Teresa von einem Tumor an den Eierstöcken geheilt wurde. Das an ihr geschehene Wunder wurde von der Kongregation für die Heiligsprechunsprozesse anerkannt und hat der Ordensfrau im weißen Sari den Weg zur Seligsprechung geebnet.
Die Inderin Monica Besra aus dem Volk der Santhal stammt aus dem Distrikt Dinajpur in indischen Unionsstaat Westbengala. Sie ist heute eine tiefgläubige Christin. Nach Angaben der Missionarinnen von der Nächstenliebe bereitet sich die Frau auf die Begegnung mit dem Papst vor, vor den sie zusammen mit der Ordensoberin und Nachfolgerin von Mutter Teresa, Schwester Nirmala Joshi und anderen Mitschwestern treten wird.
Im Zusammenhang mit dem Fall Besra und ihrer wundersamen Heilung besteht heute noch Uneinigkeit: einige indische Intellektuelle und Ärzte leugnen das Wunder. Auch die Regierung in Westbengala bezeichnete die Position des Heiligen Stuhls, der das Wunder der Heilung anerkannt hat, als „lächerlich“. Ein von den örtlichen Behörden angeordnete Ermittlung kam zu dem Ergebnis, das Frau Besra durch eine neunmonatige Therapie von ihrem Tumor an den Eierstöcken geheilt wurde.
Die von den Missionarinnen von der Nächstenliebe beschriebene und von verschiedenen Ärzten nach der Untersuchung der Frau bestätigte Version lautet anders. Vor fünf Jahren befand sich in der Bauchhöhle der Frau ein etwa fünf Kilo schwerer Tumor (was auch durch Röntgenbilder bestätigt wird). Ihr allgemeiner Zustand und ihre konstitutionelle Schwäche führten dazu, dass die Ärzte einen chirurgischen Eingriff ablehnten, da sie befürchteten, sie würde eine Operation nicht überleben. Besra begann daraufhin inständig zu beten und hielt dabei ein Bild von Mutter Teresa fest in den Händen. Innerhalb weniger Tage war der Tumor verschwunden. (PA) (Fidesdienst, 30/9/2003 – 30 Zeilen, 323 Worte)

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