OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Monat der Weltmission: “Habt keine Angst: Jetzt ist die Zeit, euer Ja zu Gott zu sagen”

Dienstag, 27 Oktober 2020 missionarische Öffentlichkeitsarbeit   mission     evangelisierung  

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Bereina (Fides) - „Die Mission hat mich schon in jungen Jahren angezogen. Ich war begeistert davon, Missionszeitschriften durchzublättern und zu lesen. Ich erinnere mich an den Monat der Weltmission in der Pfarrei und in der Diözese. Ich erinnere mich an die kleine Spardose der Kindermissionswerke, die wir beim Religionsunterricht erhielten, und die ich mit meinen Spenden für die Armen zurückgeben wollte", so Schwester Anna Piccolin, Missionarin der Cavanis Sisters in Bereina . "Obwohl ich mich lange gewehrt habe“, so die Schwester weiter, „ist auf diesem Nährboden der Keim der Liebe zur Mission entstanden und aufgeblüht."
„Ich bin seit einigen Jahren als Missionarin in Papua-Neuguinea. Eine befreundete Mitschwester abrbeitet als Missionarin in Karamoja in Uganda und mit ihr haben wir Fotos und Ideen für den Monat der Weltmission im Oktober ausgetauscht, und dies hat mein Herz um 360 ° geöffnet. Wir sind beide Italienerinnen, ich in Ozeanien, sie in Afrika, so fern und doch so nah, weil wir von demselben Geist belebt werden, der uns dazu veranlasst hat, bis ans Ende der Welt zu gehen“, so Schwester Anna.
„In diesen Tagen“, so Schwester Anna, „haben wir zusammen mit den Kindern und einfachen Leuten in den Dörfern den Missionsrosenkranz für die Missionare und Missionarinnen gebetet, die auf der ganzen Welt verstreut sind. Unter anderem haben wir ein besonderes Gebet auch für für Schwester Basilia gebetet, die ursprünglich aus Bereina stammt und jetzt als Missionarin der Unbefleckten Empfängnis in Brasilien tätig ist ist. Viele hier wissen nicht einmal, wo Brasilien oder Uganda sind! Obwohl es keine Missionsgruppe gibt, die sie finanziell unterstützt, haben wir zusammen mit den Kindern und Jugendlichen für sie gebetet und ein freundschaftliches Band geschlossen. Es war eine schöne Überraschung, Fotos von ihr in einer Mission zu sehen und ihren Bericht zu lesen und zu hören: Eine von uns, ein Missionarin in Brasilien!!!, rufen die Menschen erstaunt".
„Der Monat der Weltmission ist zu einem Kreislauf von gegenseitiger Freundschaft, Nähe und Unterstützung geworden. In der Schule wurde jede Woche ein Bericht aus der Mission auf den fünf Kontinenten gelesen, und jede Woche schickten wir Geschichten von unserer Mission an Freunde und Verwandte in Italien. Während des Weltmissionssonntages wurde unser Missionskreuz unter den Altar gestellt, um die davor die fünf Kerzen der fünf Kontinente zu entzünden, für die wir unsere Gebete erhoben haben", berichtet die Ordensfrau, die hinzufügt, dass "diese Zeichen in die Herzen von Kindern und Jugendlichen eingraviert bleiben und wer weiß, ob sie nicht eines Tages ein Berufung zur Mission ausläsen werden, die nur schwer zum Schweigen zu bringen sein wird."
Schwester Anna schließt mit den Worten, mit denen sich Schwester Basilia an die Menschen in ihrer Heimat wendet: "Hab keine Angst, Ja zu Gott zu sagen, dein Bruder und deine Schwester, die auf der anderen Seite der Welt Not leiden, warten auf dich. Wie lange wirst du sie warten lassen? Die Zeit für ein Ja ist jetzt!"
(AP/AP) (Fides 27/10/2020)

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