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2006-04-22

INSTRUMENTUM MENSIS MARTII PRO LECTURA MAGISTERII SUMMI PONTIFICI BENEDICTI XVI PRO EVANGELIZATIONE IN TERRIS MISSIONUM

Der Monat März begann für Papst Benedikt XVI. mit den geistlichen Exerzitien der Fastenzeit. In der Kapelle Redemptoris Mater hielt der emeritierte Patriarch von Venedig, Kardinal Marco Cé, die Predigt für den Papst und die Mitglieder der Römischen Kurie zum Thema : „Mit Jesus auf dem Weg zu Ostern unter der Leitung des Evangelisten Markus“
Mehrmals im Verlauf dieses Monats erläuterte Papst Benedikt XVI. in seinen Ansprachen an die Gläubigen die Bedeutung der Fastenzeit: „Das ist eine Zeit der Gnade, in der die Kirche die Christen dazu einlädt, sich das Erlösungswerk Christi lebendiger bewusst zu machen und die eigene Taufe mit größerer Tiefe zu leben” so der Papst bei der Generalaudienz am Mittwoch, den 1. März, “In dieser liturgischen Zeit nährt sich in der Tat das Volk Gottes schon seit den Anfängen reichlich vom Wort Gottes, um im Glauben zu erstarken, indem es die ganze Geschichte der Schöpfung und der Erlösung durchläuft.” Weiter wünschte der Papst: “Möge die Fastenzeit außerdem eine Zeit des Fastens, der Buße und der Wachsamkeit über uns selbst sein, in der Überzeugung, dass der Kampf gegen die Sünde niemals aufhört, da die Versuchung eine tagtägliche Realität ist und alle die Erfahrung der Schwäche und der Täuschung machen. Möge die Fastenzeit schließlich durch das Almosengeben - dadurch, daß den anderen Gutes getan wird - eine Gelegenheit sein, um die empfangenen Gaben mit den Brüdern ehrlich zu teilen und aufmerksam zu sein für die Bedürfnisse der Ärmsten und Verlassensten. Auf diesem Weg der Buße begleite uns Maria, die Mutter des Erlösers, die ein Vorbild des Hinhörens und des treuen Festhaltens an Gott ist. Die allerseligste Jungfrau helfe uns, geläutert und in Verstand und Geist erneuert das große Ostergeheimnis Christi zu feiern. Mit diesen Empfindungen wünsche ich allen eine gute und fruchtbare Fastenzeit.”
Im März fand auch das erste Konsistorium im Pontifikat von Papst Benedikt statt, bei dem er fünfzehn neuen Kardinälen die Kardinalswürde verlieh. „In dieser Vigil zum Hochfest der Verkündigung des Herrn läßt die fastenzeitliche Atmosphäre der Buße Raum für das Fest“, so der Papst in seiner Predigt beim öffentlichen Konsistorium zur Ernennung der neuen Kardinäle am 24. März, ”Denn heute wird das Kardinalskollegium um 15 neue Mitglieder erweitert“. Der Purpur, den ihr tragt” so der Papst weiter, “möge immer Ausdruck der »caritas Christi« sein und euch zu einer leidenschaftlichen Liebe zu Christus, zu seiner Kirche und zur Menschheit anregen. Ihr habt jetzt einen weiteren Grund, euch zu bemühen, dieselbe Gesinnung nachzuleben, die den menschgewordenen Sohn Gottes dazu gebracht hat, sein Blut als Sühne für die Sünden der ganzen Menschheit zu vergießen. Ich zähle auf euch, verehrte Brüder, ich zähle auf das ganze Kollegium, dem ihr nun angehören werdet, um der Welt zu verkünden, daß »Deus caritas est«, und um das vor allem durch das Zeugnis aufrichtiger Gemeinschaft unter den Christen zu tun: »Daran - sagt Jesus - werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt« (Joh 13,35).“

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