AMERIKA/BOLIVIEN - Amazonas und indigene Völker: Ausweitung der Landwirtschaft weiterhin umstritten

Montag, 31 August 2020 umwelt   menschenrechte   amazonasgebiet   eingeborene  

Facebook

La Paz (Fides) - Bergbau, Ausbau der Landwirtschaft Grenze und des gemeinschaftliche Produktionssystems für Familien standen im Mittelpunkt des Vortrags von Martín Torrico während der zweiten Sitzung der von vom Länderbüro Bolivien des Kirchennetzwerks REPAM in Zusammenarbeit mit dem dem Zentrum für die Förderung der Laien (CEPROLAI) „Ricardo Bacherer“ organisierten Diskussionsrunde "Amazonas und indigene Völker" über Aggressionen im Amazonasgebiet.
Laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, so Torrico, wurden beim Goldabbau in Bolivien etwa 100 Tonnen umweltschädliches Quecksilber pro Jahr oder etwa 6 Prozent des gesamten in die Welt in die Umwelt ausgeschüttet.
Auf der anderen Seite betonte der Redner, dass die Ausweitung der Agrarfläche in direktem Zusammenhang mit der staatlichen Politik der Regierung und den staatlichen Vorschriften stehe, die die Konzessionen für die Bewirtschaftung und Beweidung und landwirtschaftlichen Flächen mit Vieh vergibt.
Wie das Kirchennetzwerk REPAM mitteilt waren in den über die Plattform Zoom abgehaltenen Diskussionsrunden, verschiedene Zeugenberichte und Überlegungen zu hören, die sich jeweils mit der Ausweitung der Landwirtschaft und die Bedrohungen für die Amazonasgebiete betrafen.
Dabei wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, eine Regierungspolitik zu entwickeln, die ein landwirtschaftliches Produktionssystem fördert, indem der Einsatz von Transgenen vermieden wird und bedürftigsten Bevölkerungsgruppen und Regionen begünstigt werden, während das Ökosystem und die Kultur der indigenen Amazonasbevölkerung respektiert werden muss.
Die Teilnehmer der online-Konferenzen kamen zu der Schlussfolgerungen, dass im Hinblick auf Fragen des Umweltschutzes, sich das Leid der Schwestern und Brüdern im Amazonasgebiet berücksichtigt werden muss, die Opfer einer ständigen Bedrohung ihrer Kultur und Traditionen sind. Daher se9i es notwendig, Maßnahmen zu erörtern, die Bolivien ergreifen kann, um die Übergriffe auf die Amazonasregion zu stoppen.
(CE) (Fides 31/08/2020)


Teilen: