EUROPA/SPANIEN - Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke: “Pauline Jaricot ist ein Geschenk für die Kirche”

Montag, 1 Juni 2020 päpstliche missionswerke   missionarische Öffentlichkeitsarbeit    

Madrid (Fides) – "Pauline ist ein Geschenk für die Kirche", so Pfarrer José María Calderón, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Spanien, zur Veröffentlichung des Dekrets, das den Weg für die Seligsprechung von Pauline Marie Jaricot Gründer des "Rates zur Verbreitung des Glaubens" und des "lebendigen Rosenkranzes" (vgl. Fides 27/05/2020) ebnet,.
"In seiner Botschaft an das Päpstlichen Missionswerke von Sonntag, den 21. Mai”, fährt der Nationaldirektor fort, “forderte Papst Franziskus die in der Mission Tätigen auf, keine Eigenwerbung zu machen, sondern Diskretion und Dienstbereitschaft anzustreben: Es scheint, als ob er von Gründerin des wichtigsten Päpstlichen Missionswerkes sprach: das Werk der Verbreitung des Glaubens! ". Pfarrer José María Calderón betont: „Pauline Jaricot blieb in ihrer Zeit unbemerkt, obwohl sie die engagierteste Fördererin der Liebe zur Mission und der Hilfe für die Missionare war. Das Wunder, das die Kirche jetzt anerkennt, wird dazu beitragen, diese kostbare Spiritualität zu fördern, die sie gelebt und weitergegeben hat."
Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Spanien erinnert in seinem Kommentar auch an die Umstände des Wunders das auf Fürsprache von Pauline Jaricot gewirkt wurde. Das durch das jüngste Dekret von Papst Franziskus bestätigte Wunder ereignete sich 2012 anlässlich des 150. Geburtstages von Pauline. Die kleine dreijährige Mayline Tran verlor das Bewusstsein, weil sie sich beim Essen verschluckt hatte und zu ersticken drohte. Das kleine Mädchen, das im Zusammenhang mit der Erstickung einen 20-minütigem Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt, wurde in einem verzweifelten Zustand ins Krankenhaus eingeliefert und galt als verloren. Trotz der Unterbrechung der medizinischen Behandlung weigerte sich die Familie, die künstliche Lebenserhaltung einzustellen. Dann begann eine Novene mit der Bitte um Fürsprache von Pauline Jaricot. Kurz danach wachte das Mädchen auf, jedoch mit Hirnschäden und der Prognose eines Wachkomas. Entgegen jeder Vorhersage ist das Mädchen vollständig genesen. Die wundersame Heilung wurde dem Kirchengericht der Erzdiözese Lyon vorgelegt, das sie vom 20. Juli 2018 bis zum 28. Februar 2019 eigehend untersuchte. Die Schlussfolgerungen wurden der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen vorgelegt. Die medizinische Kommission bestätigte dann die unerklärliche Natur der Genesung.
(SL) (Fides 06/01/2020)
 


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