ASIEN/INDIEN - Premierminister von Meghalaya mit Blick auf Corona-Pandemie: "Für Gott ist nichts unmöglich"

Montag, 6 April 2020 medien     ostern  

Shillong (Fides) - „Zu Beginn dier Karwoche erinnern wir uns an unseren Glauben an Gott, den Allmächtigen. Heute steht die Welt vor der großen Herausforderung von Covid-19. Als Christen haben wir Hoffnung auf das Wort Gottes, das uns leitet und uns daran erinnert, dass „für Gott nichts unmöglich ist“, so der katholische Ministerpräsident des Bundesstaates Meghalaya im Nordosten Indiens, Conrad K. Sangma, erinnert daran, dass „die Liebe zu Gott uns in dieser Zeit Glauben, Weisheit und Kraft schenkt. "Die Karwoche ist eine Zeit, in der wir die Passion, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi feiern. Wir reflektieren seine Botschaften und versuchen, die heutigen Krise in seiner Schule zu verstehen", stellt er fest.
Die Feierlichkeiten, zu Ostern an denen im gesamten Bundesstaat Meghalaya normalwerweise viele Katholiken teilnehmen, dürfen dieses Jahr nicht stattfinden, nachdem die indische Regierung für das ganze Land eine Ausgangssperre zu Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 verhängt hat.
Die verschiedenen liturgischen Feierlichkeiten sollen im online-Streaming zugänglich sein. "Die Messe am Palmsonntag wurde live in den sozialen Medien über Facebook und YouTube übertragen", bestätigte der Weihbischof von Tura, Jose Chirackal, gegenüber Fides. "Dies bleibt wird eine gesegnete Woche für uns sein", bemerkt er und erinnert sich, dass im Nordosten Indiens ein große Teil der Bevölkerung christlich ist.
Im Staat Meghalaya leben rund 2,5 Millionen Christen. Das sind rund 75% der Bevölkerung. Bei den meisten handelt es sich um presbyterianische und römisch-katholische Gläubige.
(PN-PA) (Fides 6/4/2020)


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