AFRIKA/GUINEA BISSAU - Kirchliche Gesundheitseinrichtungen arbeiten im Kampf gegen Covid-19 mit Regierungsbehörden zusammen

Donnerstag, 2 April 2020   caritas   ortskirchen  

Bissau (Agenzia Fides) - Die katholische Kirche von Guinea-Bissau will ihre Gesundheitseinrichtungen für die Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden im Kampfes gegen Covid-19 zur Verfügung stellen. Dies wurde am gestrigen 1. April im Rahmen eines Treffens der Caritas-Generalsekretärin und einer Regierungsdelegation, die sich aus den Ministern für Gesundheit, Wirtschaft und dem Koordinator der interministeriellen Kommission zusammensetzte, beschlossen.
Generalsekretärin der Caritas von Guinea-Bissau, Frau Maria de Fátima Gomes, betont, dass Bichof Camnate Na Bissign von Bissau, der die Unterstützung der Kirche anbot, der Regierung für das entgegengebrachte Vertrauen dankt.
„Bischof Camnate ermöglicht unsere Hilfeleistung und dankte der Regierung für ihr Vertrauen”, so die Caritas-Generalsekretärin in einer Verlautbarung. “Die Regierung kann sicher sein, dass wir im Bedarfsfall mit unseren Krankenhäuser zusammenarbeiten, in denen wir bereits einen Notfallplan entwickelt haben”. Es seien von Seiten der Caritas bereits Vorkehrungen getroffen worden, die den "notwendigen Vorrat" an Medikamenten und Grundnahrungsmitteln umfassen, um möglicherweise bedürftiger zu unterstützen.
"Die Caritas bereitet sich für Hilfleistung für die bedürftigsten Familien vor, falls sich die Situation sich verschlechtert. Wir werden entsprechende Umfragen über unsere Strukturen in den Pfarreien durchgeführen, und wir werden der Bitte der Regierung Folge leisten, denn die Rolle der Kirche besteht darin zu dienen", heißt es in der Verlautbarung weiter. Unterdessen führte Caritas Guinea-Bissau in den katholischen Pfarrein des Landes bereits eine Sensibilisierungskampagne durch, in deren Rahmen Plakate zur Information über Coronaviren verteilt und Desinfektionsmittel zur bereitgestellt wurden.
Die Gesundheitsbehörden von Guinea-Bissau gaben am gestrigen 1. April bekannt, dass die Zahl der mit Coronaviren infizierten Menschen im Land basierend auf den Testergebnissen der letzten 24 Stunden. auf insgesamt neun gestiegen ist, Bei dem neunten Patienten handelt es sich um einen 23-jährigen guineischer Staatsbürger, der am 10. März aus dem Senegal zurückgekehrt ist, wo er sich zum Studium aufhielt. Ein erstes Testergebnis war bei ihm zunächst negativ ausgefallen.
(A.B.) (L.M.) (Fides 2/4/2020)


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