ASIEN/INDIEN - Corona-Pandemie: Caritas hilft im Zeichen von Mitgefühl und Solidarität

Donnerstag, 26 März 2020   caritas   armut   solidarietät  

New Delhi (Fides) – Mit ihren aktuellen Programmen möchte Caritas Indien im Hinblick auf die aktuelle Corona-Pandemie vor allem den Schwächsten dabei helfen, die Angst zu überwinden und Vertrauen aufbauen. Deis betont Pfarrer Paul Moonjely, Geschäftsführer der Caritas India, der betont, dass die katholische Hilfsorganisation in dieser kritischen Phase "bereit ist, gemäß ihrer Mission vor allem auch im Zeichen von Mitgefühl und Solidarität zu handeln".
Caritas India hat dazu eine Notfall-Task Force eingerichtet. Angesichts der von der indschen Regierung verhängte Ausgangssperre, "besteht ein starkes Bedürfnis, Vertrauen zu fördern und aufzubauen und Friedensarbeit zu leisten, um die Angst zu überwinden", stellt der Caritas-Geschäftsführer fest und erläutert die Richtlinien, die dem Handeln der freiwilligen Helfer der Caritas zugrunde leiben: sie sollen vor allem informiert, gut vorbereitet und vorsichtig sein, und im Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls aktiv werden.
Caritas fördert und unterstützte die Schaffung einer "virtuellen Plattform zur Sensibilisierung für COVID-19". Außerdem werden spezifische Schulungen auf den Weg gebracht, um "die Helfer mit den Kenntnissen und Fähigkeiten auszustatten, die für die Präventions- und Schutzmaßnahmen von COVID-19 erforderlich sind".
Man versuche, "mit bedürftigen Gemeinschaften in Kontakt zu bleiben und mit anderen religiösen und zivilen Organisationen zusammenzuarbeiten". Schließlich wolle man im Zeichen des Mitgefühls "mit der leidenden Menschheit solidarisch zu sein und Frieden und Harmonie fördern, um Gewalt zu verhindern, die sich oft auch aus Diskriminierung ergibt".
 "In Notfällen”, so Moonjely, „sind Migranten und Arme am anfälligsten. COVID-19 hat Tausende von Wanderarbeitnehmern gezwungen, mit ungewisser Zukunft in ihre Heimat zurückzukehren, was sie zusätzlich gefährdet". Die Caritas will deshalb vor allem auch “Migranten und Arme schützen, die häufig von Gemeinschaften diskriminiert oder ausgegrenzt werden".
(PN-PA) (Fides, 26/3/2020)


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