AMERIKA - REPAM veröffentlicht Karte von der Amazonasregion mit aktuellen Daten zur Verbreitung von Covid 19

Donnerstag, 26 März 2020 amazonasgebiet   umwelt     missionare  

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Bogotà (Agenzia Fides) – “An der Entwicklung einer Karte dern Amazonasregion arbeitet dan Panamazonische Kirchenneztwerk (Pan-Amazonian Ecclesial Network, REPAM) seit Jahren: man möchte, die Komplexität der amazonischen Realität, ihre große Vielfalt und die Situationen, die der Region am meisten schaden und sie beinträchtigen, verständlich machen" so Pater Mauricio López, Exekutivsekretär des kirchlichen Netzwerks. Für diese Arbeit stellt REPAM ein aktualisiertes Informationssystem mit der größten Datenbank über die Realität des Amazonas aus kirchlicher Sicht zur Verfügung.
"Bei der Entwicklung der Karten, untersuchen wir Berichte aus sehr spezifischer Gebiete und analysieren die Informationen, die zu uns kommen. Seit der Amazonas-Synode stellen wir fest, dass die Ergebnisse und auch die Art der Informationen sich verändert haben“. Dies habe sich auch auf das Endergebnis ausgewirkt heißt es in der Mitteilung des Netzwerks zur Präsentation der Karten. "In diesem Dokument findet man unterschiedliche Instrumente, um die die Realität zu verstehen, wobei der Kontext ein potenziell unverzichtbares Werkzeug für jede Art von pastoraler Planung ist, um Projekte zu erstellen, aber vor allem um auf Situationen wirksam zu reagieren“.
Wie Pater Mauricio López erwähnt, bestätigt sich im Hinblick auf den globalen Gesundheitsnotstand leider auch, dass der Amazonas auch von Covid-19 betroffen ist, und die Karte liefert dazuz täglich auch aktuelle Daten aus dem Amazonasgebiet. "Niemand ist von der Möglichkeit einer Ansteckung ausgenommen, aber wir haben strukturelle Situationen von tiefgreifender Vielfalt, Armut und Ungleichheit, die es praktisch unmöglich machen, die am stärksten gefährdeten Menschen und Gemeinschaften angemessen zu schützen. Diese amazonischen Völker”- so der REPAM-Sekretär, “können einerseits nicht auf ihre tägliche Arbeit verzichten, weil sie darauf angewiesen sind, angesichts der Armut in der sie leben, und andererseits gibt es keine angemessenen Gesundheitsinfrastrukturen. Seit Jahrzehnten sind diese Völker von der Bevölkerung ausgeschlossen und haben nicht die Möglichkeit einer angemessenen Entwicklung und dies machte es angesichst der gegenwärtigen Pandemie unmöglich, die Situation zu bewältigen."
(CE) (Fides, 26/03/2020)


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