AMERIKA/ARGENTINIEN - Regierung und Kirche wollen bei der Bewältigung der Corona-Epidemie zusammenarbeiten

Samstag, 21 März 2020   gesundheitswesen   missionarische Öffentlichkeitsarbeit   armut  

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Buenos Aires (Fides) – Volle Unterstützung bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie: dies versicherten der Vorsitzende der argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Óscar Vicente Ojea Quintana von San Isidro und der Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Mario Poli bei einem Treffen mit Präsident Alberto Fernández am gesterigen, 20. März. Die Prälaten versicherten den Beistand der Kirche und erklärten sich bereit, im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zusammenzuarbeiten.
Die Kirche betonte die Notwendigkeit, zum einen den geistlichen Beistand zu steigern und stellte anderseits der Regierung angesichts eines gesundheitlichen Notfalls ihre gesamte Infrastruktur zur Verfügung.
Erst vor kurzem hatte eine Denuge-Epidemie das südamerikanische Land auf eine harte Probe gestellt: "Viele der von den Gesundheitsbehörden der Regierung empfohlenen vorbeugenden Maßnahmen in Bezug auf Dengue-Fieber oder Coronavirus sind in ländlichen Gegenden, in denen ein starker Wasser- und insbesondere Trinkwassermangel besteht, unmöglich oder sehr schwer einzuhalten. Viele Menschen leben in Vororten unter prekären Bedingungen ohne Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen", kommentiert die Menschenrechtskommission der Erzdiözese Buenos Aires. Laut der Kommission "liegt die Verantwortung bei der Gemeinschaft und der Kirche selbst". Insbesondere dürfe man diejenigen nicht vergessen, “die in den Städten, am Stadtrand und in den Vororten am meisten leiden", betont die Kommission.
(CE) (Fides, 21/03/2020)


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