AMERIKA/PERU - Coronavirus: Bischöfe rufen zu Gemeinschaft, Ruhe und Solidarität auf

Dienstag, 17 März 2020 krisengebiete     evangelisierung   wirtschaft  

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Lima (Fides) – “Es ist ein schwieriger Moment, der aber auch als Gelegenheit verstanden werden sollte, unsere Solidarität und unsere Gemeinschaft als Familie zu stärken ... diese Krankheit kennt weder Hautfarbe noch Grenzen, deshalb müssen wir den Anweisungen der Regierung im Zeichen einer moralischen Verpflichtung folgen", heißt es in einer Erklärung der Peruanischen Bischofskonferenz zum Corona-Notstand im Land.
Kardinal Pedro Barreto forderte gestern in einer TV-Ansprache die Bevölkerung auf, angesichts des von der Regierung verordneten Ausnahmezustands ruhig zu bleiben und Solidarität zu zeigen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen (Covid-19).
Er verstehe ein gewisses "Erstaunen" bei vielen Bürgern, dae es sich um eine beispiellose Entscheidung in unserer Geschichte handle, aber sei auch eine "verständliche" Maßnahme.
 “Das Wichtigste ist, dass wir gemeinsam handeln. Und es ist wichtig Ruhe zu bewahren und Solidarität zu zeigen. Ich bin der Erste, der diese Beschlüsse beachtet, und wir müssen sie alle respektieren”, beteonte er.
Eine vom Vorsitzenden der Bichofskonferenz, Erzbischof Miguel Cabrejos Vidarte, OFM, von Trujillo, unterzeichnete Erklärung der Bichofskonferenz informiert unterdessen über die neuen kirchliche Bestimmungen für die Diözesen des Landes. Unter anderem sollen digitale Medien Sonntagsmessen anbieten und Feierlichkeiten zur Karwoche über das Internet übertragen.
Die Ferilichkeiten in der Karwoche, zu denen insbesondere in vielen Städten der Anden zahlreiche Gläubige zusammen isind aus dies aus dringenden gesundheitlichen Gründen verboten Zusammen mit Papst Franziskus laden die peruanischen Bischöfe alle Katholiken ein für den Schutz des Lebens zu beten und die Angst im Zeichen der Hoffnung zu überwinden.
(CE) (Fides, 17/03/2020)


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