ASIEN/PAKISTAN - Rosenkranzgebet gegen Vordringen des Coronavirus: “Wir vertrauen auf die Fürsprache der Muttergottes”

Samstag, 7 März 2020 gebet     fastenzeit   fasten   glaube   solidarietät  

Lahore (Fides) - "Wir sind uns der aktuellen Notlage bewusst und wollen neben allen menschlich möglichen Anstrengungen, auch unserem Bedürfnis nachkommen, uns an Gott zu wenden, den Geber alles Guten. Wir bitten um Heilung und Befreiung von der Coronavirus, das auch Pakistan und die ganze Menschheit betrifft. Wir wollen heute auch für den Heiligen Stuhl beten, nachdem die Nachricht von einem ersten Fall im Vatikan bekannt wurde. Die pakistanischen Gläubigen sind seit einer Woche im Gebet vereint und beten in Kirchen und Privathäusern unermüdlich den Rosenkranz. Heute geht die besondere Woche des Fastens und Betens mit einem Rosenkranzgebet und einer Messe im Freien vor der Grotte von Lourdes, auf dem Vorplatz der Kathedrale", so Erzbischof Sebastian Francis Shaw von Lahore, gegenüber Agenzia Fides in einem Kommentar zur Reaktion der der pakistanischen Gläubigen auf die Verbreitung des Coronavirus. "Unser Vertrauen gilt der Jungfrau Maria und wir hoffen auf ihre Fürsprache. In der Fastenzeit sind Fasten, Gebet und Buße für jeden Christen besondere Instrumente. Wir wollen sie nutzen, um Gott um die Heilung der Kranken, Beistand für Ärzte und Gesundheitspersonal, die an vorderster Front tätig sind, und die Befreiung von diesem Virus, das weltweit Leiden und Tod verursacht, zu bitten. "
Pakistan bestätigte die ersten fünf Infektionen mit dem Coronavirus, davon drei bei Menschen, die sich im benachbarten Iran aufgehalten hatten, eines der am stärksten von der Epidemie betroffenen Länder. Während zwei der bestätigten Fälle in der südlichen Hafenstadt Karatschi diagnostiziert wurden, befinden sich andere drei in der Hauptstadt Islamabad. Die Schulen in der Region Sindh, die an den Iran grenzt, sind seit dem 27. Februar geschlossen, nachdem der erste Fall in Karatschi bestätigt wurde.
(PA) (Fides 7/3/2020)


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