ASIEN /LIBANON - Auch christliche Institutionen und Organe gegen das Konzert der kontroversen Rockband Mashrou’Ln Rockband Mashrou’Leila

Mittwoch, 24 Juli 2019 mittlerer osten   ostkirchen   brauchtum     homosexualität   okkultismus  

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Jbeil (Fides) – Das für den 9, August im Rahmen des Byblos Festivals angekündigte Konzert der libanesischen Rockband Mashrou ‘Leila lässt Polemik aufkommen, was auch wichtige Vertreter der Lokalkirchen, wie auch christliche Organe betrifft. Die libanesischen Medien berichten, dass die Streichung des Konzerts sowohl vom Bischof von Jbeil (der arabische Name für Byblos) als auch vom katholischen Informationszentrum gefordert worden sei. In die Kontroverse sind in den letzten Stunden politische Kräfte wie „Libanesische Kräfte“ eingestiegen.
Die an der American University Beirut ausgebildete Band hat in den letzten Jahren von sich reden gemacht durch die polemischen Inhalte ihrer Stücke und die zu Themen wie Homosexualität und Zusammenleben von Personen unterschiedlicher Konfession provozierten Kontroversen. In den sozialen Medien haben sich die Angriffe gegen den christlichen Glauben vervielfacht ebenso wie der Aufruf zu Perversion und Okultismus. Auf der Gegenseite haben inzwischen andere Kommentatoren und Lables wie “Proud Lebanon” (eine Organisation, die die Rechte der LGBT Gruppen im Libanon durchsetzen will) die Angriffe und die Drohungen gegen Mashrou ’ Leila als einen Oskurantismus gestempelt, der die Meinungsfreiheit treffen will. Auch Farès Souhaid,
der Vorsitzende des Rassemblement Saydet el-Jabal ( der Kirche untergräbt - schrieb ein kultureller Verein zu Förderung der Kultur des Zusammenlebens zwischen Christen und Muslimen) hat über Twitter seine Unterstützung für die Band zum Ausdruck gebracht: „Diejenigen, die die Lehren der Kirche untergraben“ - schrieb Farés Souhaid sind u.a. die Kriminellen, die Korrupten und diejenigen, die die Armen berauben und die Werte des Landes untergraben. Die müsst ihr boykottieren, wenn ihr wollt, Dazu habt ihr das Recht. Aber lasst dem Libanon den Hauch der Freiheit“.
In der Vergangenheit hatte die heftige Unterstützung vom Mashrou’Leila der Kampagnen der -LBGT-Organisationen die Absage der Konzerte dieser Band in Ägypten und Jordanien bewirkt.
(GV) ( Fides 24/7/2019)


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