ASIEN/SYRIEN - Kloster der heiligen Tekla in Maalula bald wieder für Besucher geöffnet

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Maalula (Fides) - Das griechisch-orthodoxe Kloster der heiligen Tekla in der syrischen Stadt Maalula wird bald wieder für Pilger und Touristen geöffnet sein. Die Wiederaufbau- und Restaurierungsarbeiten, bei denen versucht wurde, die schweren Schäden, die der Kultstätte in der Zeit zwischen September 2013 und März 2014 zugefügt worden waren, soweit wie möglich zu beheben. Während dieser Monate war das Bergdorf Maalula von regierungsgegnerischen Rebellen erobert worden.
Einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau des orthodoxen Klosters der heiligen Tekla leistete der Verband der russischen Kriegs-Veteranen "Boevoe Bratstvo" (vgl. Fides 09/06/2018). Wie russische Medien berichten sollen die Nonnen bereits in das Kloster zurückgekehrt sein, das gegenwärtig zu 90% wiederaufgebaut wurde und dessen Wiederaufbau- und Restaurierungsarbeiten in den kommenden Wochen abgeschlossen werden sollen.
Maalula liegt rund 55 km nordöstlich von Damaskus und ist in der ganzen Welt als einer der Orte bekannt, an denen noch Aramäisch gesprochen wird, die Sprache Jesu. Dort befindet sich sowohl das Kloster der heiligen Tekla als auch das griechisch-orthodoxe Heiligtum der heiligen Märtyrer Sergios und Bakchos. Am 3. Dezember 2013 wurden 13 griechisch-orthodoxe Nonnen aus dem Kloster der heiligen Tekla zusammen mit drei ihrer Mitarbeiter aus dem Kloster entführt worden. Die Entführung endete am Sonntag, den 9. März 2014, glücklich mit der Freilassung der Schwestern und der drei Angestellten auf libanesischem Territorium. Zu der Freilassung war es auch durch Vermittlung der Geheimdienste von Libanon und Katar gekommen und sie fand im Tausch gegen die Freilassung von 153 Frauen aus syrischen Gefängnissen statt.
(GV) (Fides 10/8/2018).


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