AFRIKA/SOMALIA - Italienisches Hilfswerk will nach dem Anschlag in Mogadischu neue Programme auf den Weg bringen

Freitag, 27 Oktober 2017 terrorismus   kooperation   solidarietät   zivilgesellschaft    

Perigeo

Mogadischu (Fides) – Bereits wenige Tage nach dem blutigen Anschlag in Mogadischu, bei dem über 300 Menschen ums Leben kamen, schickte das italienische Hilfswerk “Perigeo Onlus” erste Mitarbeiter nach Mogadischu. Dabei arbeitet das Team mit Vertretern der somalischen Botschaft in Italien zusammen.
“Wir wollen zuerst den Zustand der lokale Strukturen prüfen”, so der Direktor des Hilfswerks, der das Team begleitet. “und dann ein Netzwerk aufbauen, wobei wir auch mit medizinischen Einrichtungen zusammenarbeiten, die nach dem Terroranschlag Nothilfe leisten. Mit den gesammelten Informationen wird Perigeo in Zusammenarbeit mit anderen italienischen Hilfswerken Spenden und Medikamente sowie die notwendigen Geräte bereitstellen und dabei mit der somalischen Botschaft zusammenarbeiten”.
“Die einheimischen Institutionen, sind der Überzeugung, so der Direktor des Hilfswerks weiter, “dass nur konkrete Hilfsaktionen und mehr physische Präsenz internationaler Organisationen dazu beitragen kann, die terroristische Bedrohung zu bekämpfen“
Das italiensche Hilfswerk ist seit 2004 im Horn von Afrika und seit 2010 Somalia tätig, wo es Projekte der internationalen Entwicklungszusammenarbeit unterstützt und dabei unter anderem mit dem apostolischen Administrator von Mogadischu, Erzbischof Giorgio Bertin, und Caritas Somalia zusammenarbeitet.
(GF/AP) (Fides 27/10/2017)


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