EUROPA/SPANIEN - Welttag der indigenen Völker: Menschen- und Landrechte stehen im Mittelpunkt

Dienstag, 8 August 2017

Manos Unidas

Madrid (Fides) - Am morgigen 9. August wird anlässlich des Welttages der indigenen Völker an rund 370 Millionen Menschen in 70 Ländern mit 5.000 Sprachen (von denen nur 75% bekannt sind) erinnert, deren Kultur und Wissen in entscheidender Weise die Menschheitsgeschichte geprägt haben. Doch die indigenen Völker sind meiste benachteiligt und besonders verletzlich und sie machen 15% der Armen in aller Welt aus und ein Drittel der Menschen, die in extremer Armut leben. Und als ob dies nicht genug wäre, sehen sie sich oft mit Ablehnung, Missbruch, und Zwangsumsiedlung konfrontiert. Infolge der wirtschaftlichen Globalisierung und der Folgen des Klimawandels hat sich ihre Lage zugespitzt. Wie das spanische Hilfswerk Manos Unidas betont, das sich für den Schutz und die Förderung besonders schwacher Bevölkerungsgruppen einsetzt, gehören zu den Herausforderungen, denen dieser große Teil der Weltbevölkerung gegenüberstehen, neben der Verstöße gegen ihre Menschenrecht auch wirtschaftliche Großprojekte in den von ihnen bewohnten Gebieten, die oft Umweltschäden hervorrufen und damit das Überleben dieser Völker gefährden
(AP) (Fides 8/8/2017)


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