AFRIKA/ÄTHIOPIEN - Gesundheitsatlas soll die Versorgung von Müttern und Kindern verbessern

Dienstag, 1 August 2017

CUAMM

Wolisso (Fides) – Die geographische Erschließung des Territoriums soll die medizinische Versorgung von Müttern und Kindern verbessern. Ziel ist es die Ressourcen best möglich zu nutzen, dort wo kaum Mittel zur Verfügung stehen und die Bedürfnisse besonders groß sind. Dazu sollen Methoden entwickelt werden, die besonders wirksam sind und künftig das Leben vieler Menschen retten können. In Zusammenarbeit mit der Universität Siena und mit Unterstützung des italienischen Außenministeriums, setzt das medizinische Hilfswerk “Medici con l’Africa Cuamm” ein Projekt in den ländlichen Gebieten in Wolisso, Goro und Wonchi in Äthiopien um. Auf besonderen Landkarten wurden die Gesundheitseinrichtungen in der Region eingetragen – darunter ein Krankenhaus und 77 Kliniken. Außerdem werden Angaben zu der Entfernung und der Zeit für den Fußmarsch oder die Anfahrt gemacht. Damit kann auch der Einsatz von Krankenwagen besser geplant werden. Die Ergebnisse wurden im so genannten “Map Atlas” gesammelt, der im vergangenen Juni bei den lokalen Gesundheitsbehörden und der Verwaltung der beteiligten Einrichtungen vorgestellt wurde. “Die Texte sind leicht verständlich und die Geographie des Territoriums gut ersichtlich. Der Atlas ist auch für Menschen, die zum ersten Mal in der Region sind sehr nützlich”, so ein Arzt und Experte für öffentliche Gesundheitsversorgung, der das Projekt in Wolisso leitet.
(AP) (Fides 1/8/2017)


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