AMERIKA/VENEZUELA - Fünf Priester halten Wagen der Nationalgarde in Ejido an

Samstag, 29 Juli 2017 politik   gewalt   priester   menschenrechte  

CEV

Ejido (Fidesdienst) – Die Priester der katholischen Kirche haben gestern, 28. Juli in einen Zusammenstoß zwischen der Nationalgarde Bolivar (GNB) und Demonstranten in der Stadt Ejido im Staat Mérida in Venezuela eingegriffen.
Mit mehreren , von der venezolanischen Bischofskonferenz auf Twitter veröffentlichen Fotos wurde der Eingriff der Priester dokumentiert, die an diesem 28. Juli eine Mittlerrolle gespielt haben, als die Panzer der GNB in der Nähe des Beerdigungsorts von Rafael Vergara auftauchten. Vergara war Junge der bei einer der vielen Protestdemonstrationen in Venezuela gestorben ist.
Gegen 15.30 Uhr haben die Geistlichen die Beerdigungszeremonie unterbrochen und sind auf die Nationalgardisten zu gegangen und haben sie gebeten abzuziehen.
Nach Angaben der Presseagenturen sind mehrere Personen landesweit bei den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in den vergangenen Tagen gestorben.
Dies geschah insbesondere während des 48 Stunden-Generalstreiks, der von der Opposition und einigen Teilen der Gesellschaft ausgerufen worden war, um von der Regierung zu erreichen, dass die Wahlen für die Verfassunggebende Versammlung nicht stattfinde. Gestern ist auch ein weiterer Junge durch eine Schussverletzung bei einer Demonstration in San Cristobal, im Staat Tachira gestorben; die Zahl der Toten in den fast vier Monaten der Protestkundgebungen stieg damit auf 113 an. (CE) (Fidesdienst, 29/07/2017)


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