AMERIKA/VENEZUELA - Bischöfe fordern zu Gewaltlosigkeit auf und appellieren an die Ordnungskräfte:“Eure Aufgabe ist es den Frieden zu wahren“.

Freitag, 28 Juli 2017 menschenrechte   politik   gewalt   bischöfe   bischofskonferenzen  

Caracas (Fidesdienst) – "Da es nur noch wenige Stunden bis zur Wahl der Verfassunggebenden Versammlung sind, wiederholt der Vorsitzende der venezolanischen Bischofskonferenz seine Ablehnung gegenüber dieser Initiative, weil er sie sie für verfassungswidrig, unnötig und schädlich für das venezolanische Volk hält“, heißt es in der Erklärung des Vorsitzes der venezolanischen Bischofskonferenz von gestern, 27. Juli.
„Noch einmal erheben wir unsere Stimme gegen die Gewalt jedweder Provenienz. Es sei betont, dass dieser Akt, den wir nicht unterstützen, wenn er denn doch durchgeführt werden soll , gewaltlos vor sich gehen muss. Gewalt kann nie das Mittel sein, soziale Konflikte zu lösen, die in unserer venezolanischen Gesellschaft mit jedem Tag schlimmer werden. Die übermäßige Repression hat Verletzte, Tote und Gefangene zur Folge, schafft neue Gewalt“, steht in dem Fides zugesandten Text.
Die Erklärung wendet sich auch an die nationalen Streitkräfte „Bolivar“ (FANB): „Wir möchten alle FANB daran erinnern, dass ihr eure erste Pflicht dem Volk gegenüber habt, aber das, was in diesen Tagen geschieht, sieht nicht danach aus. Die Aufgabe der FANB ist es den Frieden zu wahren...Wir wollen nicht, dass Leiden und Angst so vieler Menschen zunehmen, die in Frieden leben möchten, die ihre Proteststimme erhört und respektiert haben wollen“.
Der Text schließt mit zwei Ermahnungen: Nicht töten und das Leben pflegen in einem Volk, das Brot, Medikamente und Leben miteinander teilt. (CE) ( Fidesdienst, 28/07/2017)


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