AFRIKA/DR KONGO - Beni: Drei Tage „tote Stadt“ um die Freilassung von zwei entführten Priestern zu erreichen

Freitag, 21 Juli 2017 entführungen   priester  

Kinshasa (Fidesdienst )-Drei Tage „tote Stadt“, um die sofortige Freilassung von zwei Priestern zu erwirken, die am Sonntag 16. Juli entführt wurden. Das hat gestern am 20. Juli die Bürgerschaft von Beni in der Provinz Nord Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo bekannt gegeben. Die beiden Priester, Don Pierre Akilimali und Don Charles Kipasa wurden in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli von Unbekannten in der Gemeinde von Notre Dame des Anges in Bunyuka entführt, im Gebiet von Bashu in der Diözese Beni-Butembo entführt (s. Fides 18/7/2017).
Der Appell zur Mobilisierung wurde von der Bevölkerung positiv aufgenommen. Seit gestern Morgen sind alle Geschäfte in den Orten Vuhovi, Kyondo, Bunyuka, Butungera und Bulambo geschlossen. „Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung unserer beiden Geistlichen aus der Gemeinde Bunyuka”, erklärte Moïse Paluku, der Vizepräsident der Zivilgesellschaft von Beni. „Aber wir wollen auch Klage führen über den Mangel an Sicherheit in der Gegend von Bashu, vor allem das Wiederauftreten von nächtlichen bewaffneten Raids mit Ermordungen, bewaffneten Überfällen, Entführungen, Diebstahl und sexueller Gewalt“.
Einem Bericht vom Radiosender Okapi zufolge, der die Diözese von Butembo-Beni kontaktiert hatte, gibt es bislang keine Informationen über das Schicksal der beiden Priester. (L.M.) ( Fidesdienst 21/7/2017)


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