AFRIKA/SÜDAFRIKA - Die Bischöfe: “NEIN zur Erfassung der Geistlichen

Donnerstag, 20 Juli 2017 bischöfe  

JJohannesburg (Fiedesdienst) - “Der Gesetzesvorschlag zur Erfassung der Geistlichen ist übertrieben und eine Antwort, wie man sie eher von einem totalitären Staat anstatt von einer konstitutionelle Demokratie erwarten kann“, bemerkte S.E. Mons. Brislin, der Erzbischof von Kapstadt und Vorsitzende der Southern African Catholic Bishops’ Conference (SACBC), als er auf den Vorschlag vom 11. Juli der Commission for the Promotion and Protection of the Rights of Cultural, Religious and Linguistic Communities in South Africa, die Geistlichen aller Religionen im Land zu registrieren. Die Liste der Geistlichen soll von den verschiedenen Konfessionen ausgefüllt werden, die ihrerseits vom Staat anerkannt werden und sich einer Untersuchung seitens eines dafür gegründeten Komitees unterziehen müssen.
„Wir haben volles Verständnis für die Sorgen der Regierung hinsichtlich bestimmter, im Namen der Religion ausgeführten Praktiken, z.B. die Mitglieder Benzin trinken oder Gras essen zu lassen. Wir glauben jedoch, dass die bestehenden Gesetze ausreichend sind, den meisten gefährlichen Praktiken Einhalt zu gebieten“, betonte Mons. Brislin. Auch andere Konfessionen haben den Plan zur Erfassung der Geistlichen kritisiert (L.M.) (Fidesdienst 20/7/2017)



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