AMERIKA/KOLUMBIEN - Attentat in Bogota: “Dies ist der Todeskampf der Gegner des Friedens”

Montag, 19 Juni 2017 terrorismus   frieden   ortskirchen  

Bogotà (Fides) – Am Samstag, den 17. Juni wurde in Bogota ein Sprengstoffanschlag auf ein Einkaufszentrum verübt, bei dem drei Menschen starben und rund ein Dutzend verletzt wurden. Den Angehörigen der Opfer sprach der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Augusto Castro Quiroga von Tunja, in einem Interview mit Blu Radio sein Beileid aus.
Im Zusammenhang mit dem Anschlag lud der Erzbischof zum Nachdenken über das Verbrechen aus und betonte, dass es sich um einen Anschlag auf den Frieden und die Anstrengungen „zur Überwindung des Kriegs und des Terrorismus“ handelt. “Dies ist der Todeskampf der Gegner des Friedens, die wollen, dass in unserem Land weiter ein Klima des Konflikts herrscht“, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz. Er forderte die Bürger des Landes deshalb auf, sich für die Aussöhnung zu engagieren und sich dabei auch um Vergebung zu bemühen, „damit wir wie Geschwister miteinander Leben und nicht wie Wölfe, die sich gegenseitig zerfleischen”. Auch die anderen Bischöfe des Landes verurteilen den Anschlag und bringen ihre Verbundenheit mit den Opfern zum Ausdruck.
(SL) (Fides 19/6/2017)




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