AMERIKA/HONDURAS - Zika: Präventionskampagne auf den Weg gebracht

Freitag, 16 Juni 2017 gesundheitswesen   armut   krisengebiete  

Tegucigalpa (Fides) – Zur Prävention gegen eine Ansteckung mit dem Zika-Virus bei schwangeren Frauen brachte das Gesundheitsministerium in Honduras in Zusammenarbeit mit internationalen Hilfewerken die Kampagne “Zika: Sichere Mütter, sichere Kinder” auf den Weg. Das Virus wird von Mücken übertragen und verursacht Fieber und Hautausschläge und es wird vermutet, dass es bei Schwangeren zur Missbildung des Fötus kommen kann.
“Die Kampagne wendet sich zunächst vor allem an schwanger Frauen und ihre Partner und an alle Frauen im gebärfähigen Alter“, so der Verantwortliche der Kampagne Alberto Vásquez, “Über verschiedene Kanäle wollen wir in einer zweiten Phase die gesamte Bevölkerung sensibilisieren. Am 1. Juni wurde die Kampagne im ganzen Land offiziell eröffnet und wir versuchen nach dem ersten Monat in allen Medien präsent zu sein”.
Wie das Informationsportal "FidesDigital" aus Honduras mitteilt gab es bei der vergangenen Zika-Epidemie im Jahr 2016 in Honduras über 19.000 Verdachtsfälle. Seit Anfang dieses Jahres wurden 209 Fälle gemeldet, in 8 Fällen handelt es sich um schwangere Frauen. Am meisten betroffen sind die Städte San Pedro Sula, Tegucigalpa, Puerto Cortés, Santa Barbara, Olanchito, El Progreso und Sinuapa.
(CE) (Fides, 16/06/2017)


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