AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Zwei Mitarbeiter des Roten Kreuzes von Entführern freigelassen

Freitag, 16 Juni 2017 entführungen  

Kinshasa (Fides) – Die beiden am vergangenen 7. Juni auf dem Weg von Kirumba nach Kaseghe (in der Provinz Nordkvu) entführten Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Muhindo und Joseph (vgl. Fides 8/6/2017), wurden gestern freigelassen.
“Wir sind froh, dass unsere Kollegen wieder bei uns sind und glücklich, dass sie zu ihren Familien zurückkehren können”, so Christine Cipolla, Leiterin der Delegation des IKRK in der Demokratischen Republik Kongo. "Trotzdem bedauern wir diese Entführung. Solche taten beeinträchtigen die Arbeit der humanitären Hilfswerke, die versuchen das Leid der unter den Konflikten leidenden Bevölkerung zu lindern”.
Wie das IKRK mitteilt waren das Team des Roten Kreuzes unterwegs um die Verteilung von Lebensmitteln in den Dörfern Kamandi-Gite und Kikuvo zu überwachen, wo 5.000 Familie leben, die seit Anfang des Jahres aus ihren Häusern fliehen mussten. Auch die Dörfer in denen sie Unterkunft gefunden haben werden mit humanitären Hilfen unterstützt.
Das IKRK äußert sich nicht zu den Motiven der Tat, und dankt den Einwohnern der Region, den Gemeinden und den Religionsvertretern und alle, die in diesem schwierigen Moment ihre Verbundenheit zum Ausdruck gebracht haben.
(SL) (Fides 16/6/2017)


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