AMERIKA/USA - Neuverhandlung des NAFTA-Abkommens muss “Entwicklung fördern und verletzliche Personengruppen berücksichtigen

Mittwoch, 14 Juni 2017 politik   armut   wirtschaft  

thepavlovictoday.com

Washington (Fides) – Die Regierung Trump will mit einer Neuverhandlung des North American Free Trade Agreement (NAFTA) Vereinbarungen über den freien Handel zwischen USA, Kanada und Mexiko neu festlegen. Das Abkommen wurde 1994 unter der Regierung von Bill Clinton unterzeichnet und war bereits von George H.W Bush auf den Weg gebracht worden.
Die Initiative mit der Forderung nach Neuverhandlungen reicht nun Robert Lighthizer ein, der in den kommenden Monaten vor dem möglichen Beginn solcher Verhandlungen “mit dem Kongress und den US-amerikanischen Stakeholdern einen Vertrag ins Leben rufen, der die Interessen von Arbeiten, Landwirten, Viehzüchtern und Unternehmen fördert“, so Lighthizer in seinem Antrag. Das Abkommen müsse “modernisiert” werden, denn seit der Unterzeichnung sei nicht einmal ein Komma verändert worden, “während unsere Wirtschaft und unsere Unternehmen einen beachtlichen Wandel erfahren haben”.
Eric LeCompte, vom Jubilee USA Network, und Jennifer Hojaiban, fordern Lighthizer in einem gemeinsamen Schreiben insbesondere um die Förderung der Entwicklung und den Dialog über aktuelle Probleme sowie ein besonderes Augenmerk für besonders verletzliche Personengruppen.
Befürchtet wird, dass neue Bestimmungen zum Zusammenbruch der mexikanischen Industrie führen würde, die auf der Grundlage des NAFTA über 30 Anlagen für den Bau von Fahrzeugen entstanden waren. Auch der Handel mit Autoersatzteilen hatte zu einem nie dagewesenen Wirtschaftswachstum im Mexiko geführt. Wie aus einem Bericht des Economic Policy Institute (EPI) hervorgeht, fiel die Zahl der Arbeitsplätze im Automobilsektor, während die Zahlen in Kanada und Mexiko stiegen
(CE) (Fides, 14/06/2017)


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