AMERIKA/USA - Bischöfe “sehr besorgt” über den Austritt aus dem Klimabkommen von Paris

Freitag, 2 Juni 2017 umwelt   bischofskonferenzen   bischöfe   politik  

Washington (Fides) – Gestern beschloss der US-amerikanische Präsident Donald J. Trump den Austritt seines Landes aus dem Pariser Abkommen zum Klimawandel. Die Vereinigten Staaten von Amerika und China, und damit die beiden Länden mit dem größten Ausstoß von Treibhausgasen, und weitere 195 Länder haben das Abkommen in November 2016 ratifiziert. Das Abkommen von Paris legt eine Reduzierung des Ausstoßes der so genannten Treibhausgase (CO2) fest, womit der Anstieg der Erderwärmung auf zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit beschränkt werden soll.
In der Erklärung, die die US-amerikanische Bischofskonferenz bereits gestern veröffentlichte, beton der Präsident der bischöflichen Kommission für internationale Gerechtigkeit und Frieden, Bischof Oscar Cantú von Las Cruces, dass das Abkommen zwar nicht der einzige Mechanismus zu einer möglichen Reduzierung der Treibhausgase sei, doch angesichts der Tatsache, dass es kein derzeit keine geltenden Alternative gebe, sei man „sehr besorgt“.
"Die US-amerikanische Bischofskonferenz (USCCB) unterstützt die Aktion und den umsichtigen Dialog über den Klimawandel bereits in einer offiziellen Erklärung des Jahres 200. In einem Schreiben an den Kongress ermutigten die US-amerikanischen Bischöfe zusammen mit dem Präsidenten der Caritas und des Catholic Relief Services, die Usa zur Unterzeichnung des Pariser Abkommens. Seither haben sie ihre Unterstützung bei verschiedenen Gelegenheiten bekräftigt. Auch Papst Franziskus und der Heilige Stuhl unterstützen das Pariser Abkommen immer wieder ausdrücklich“, heißt es in der Verlautbarung.
(CE) (Fides, 02/06/2017)


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