AMERIKA/MEXIKO - Bischof von Huautla warnt vor Auswirkungen der Dürre in der Sierra Mazateca

Dienstag, 30 Mai 2017

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Oaxaca (Fides) – Nach 20 Tegen ohne Regen in der mazatekischen Wüstenregion (Sierra Mazateca) sind die Einwohner von einer Dürre betroffen, wo bereits ein chronischer Mangel an medizinischer Versorgung herrscht. Deshalb kam es berreits zu ersten Todesfällen unter der armen Bevölkerung. Dies beklagt Bischof José Armando Álvarez Cano von Huautla, der betont, dass es sich bei den Opfern vor allem um Kinder und ältere Menschen handelt und um ein sofortiges Eingreifen der Regierung bittet.
Seit es in der Region nicht mehr regne, so Bischof Cano seien Tausende Indios in den Höhlen in der Umgebung von Huautla de Jiménez auf der Suche nach Wasser. In Huautla, so der Bischof, gebe es kein fließendes Wasser, weshalb die Menschen Regenwasser für den persönlichen Bedarf sammeln. Diese Art von Wasserversorgung führe zu Durchfallerkrankungen, die wegen Arzneimittelknappheit nicht geheilt werden können. Von der Dürre sind über 120.000 Einwohner in 19 Gemeinden betroffen. Es handelt sich um die schlimmste Dürre seit 15 Jahren.
(AP) (Fides 30/5/2017)


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