ASIEN - Junge Christen sollen in Asien als Botschafter des Friedens auftreten

Dienstag, 30 Mai 2017 frieden   gerechtigkeit   kriege   Ökumene   menschenrechte   dialog   ordensgemeinschaften   religionsfreiheit  

Chiang Mai (Fides) – Jugendliche sollen in Asien Botschafter des Friedens sein: dieses Thema steht im Mittelpunkt eines von der Christlichen Konferenz in Asien (CCA) in Chiang Mai (Thailand) veranstalten Studienseminars. An der Veranstaltung nehmen rund 30 christliche Jugendliche mit führenden Aufgaben in verschiedenen asiatischen Ländern teil. Dabei sollen die jugendlichen Teilnehmer im Bereich der Friedensarbeit auf der Grundlage einer interreligiösen Perspektive fortgebildet werden. Auf dem Programm stehen am Rande der Fortbildung auch Besuche in verschiedenen buddhistischen, hinduistischen und muslimischen Heiligtümern und Klöstern in Chiang Mai und Umgebung.
Das Seminar soll bei den jugendlichen Teilnehmern ein Bewusstsein davon entstehen lassen “dass sie Hauptakteure des Friedens und der Konfliktbewältigung in ihren Gemeinden sind, wenn sie dabei einen interkulturellen und interreligiösen Ansatz zugrunde legen.“ In diesem Zusammenhang erläutert der Generalsekretär der CCA, Mathews George Chunakara, den Zusammenhang zwischen den Prinzipien des Friedens und der Gerechtigkeit in den verschiedenen asiatischen Religionen. “Alle religiösen Traditionen sind sich einig, wenn es um die zentrale Idee des Friedens auf der Erde und das Einreißen von Mauern der Feindseligkeit geht. Die religiösen Werte bekräftigen, dass die Menschen nach dem Abbild Gottes geschaffen wurden und erkennen die Rechte und die Würde des Menschen an, indem sie das Prinzip des Friedens mit dem Prinzip er Gerechtigkeit vereinen. Diese Konferenz versucht jugendliche in Asien dazu zu motivieren, im lokalen Kontext aktiv für den Frieden einzutreten”, so Chunakara.
Der Leiter des “Institute of Religion Culture and Peace (IRCP)”, Joseph Manickam, beschreibt das interreligiöse Engagement für Frieden und Gerechtigkeit: “Der Fried e ist ein Weg, der damit beginnt, dass man Intoleranz überwindet und führt dahin, dass man sich aktiv für den Aufbau des Friedens einsetzt. Damit wir Konflikte bewältigen können, müssen wir brüderliche Beziehungen herstellen und eine gemeinsame Sprache sprechen”, so Manickam.
Die CCA versteht sich als Forum der Kooperation zwischen Kirchen und Gemeinschaften verschiedener Konfessionen in Asien und setzt sich für die Einheit der christlichen Gemeinschaften in Asien ein.
(PA-SD) (Fides 30/5/2017)



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