AMERIKA/VENEZUELA - Bischöfe fordern Ende der Unterdrückung

Samstag, 6 Mai 2017 politik   menschenrechte   gewalt   hunger  

Caracas (Fides) – "Die Menschen brauchen Lebensmittel, Medikamente, Freiheit und Sicherheit, doch die Regierung kümmert sich nicht um die Lösung dieser Probleme”, so die Venezolanische Bischofskonferenz in einer gestern veröffentlichten Verlautbarung, in der sie die vom Präsidenten in Aussicht gestellte Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung als nicht notwendig oder sogar gefährlich für das Land bezeichnen.
"Der Vorschlag einer verfassungsgebenden Versammlung erinnert an die Reformpläne des Jahres 2007, die von den Bürgern in einem Referendum abgelehnt wurde“, so die Bischöfe, die die „gewaltsame Unterdrückung legitimer Proteste durch den Staat” beklagen und mit Nachdruck die Beendigung der Unterdrückung fordern.
"Wir fordern die Menschen auf, nicht zur resignieren und die Stimme zum Protest zu erheben, ohne jedoch das Spiel derer zu spielen, die das Land mit Gewalt zu einem Schauplatz des Konflikts machen, um an der Macht zu bleiben“, so die Bischöfe abschließend.
Am 21. Mai laden die Bischöfe alle katholischen Gemeinden des Landes zum Gebet für den Frieden ein.
(CE) (Fides, 06/05/2017)


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