AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Bischof Espinal: “Korruption begünstigt soziale Ungleichheit und Instabilität”

Donnerstag, 27 April 2017 politik   korruption  

San Fernando de Montecristi (Fides) – Die Stabilität der Regierung in der Dominikanischen Republik werde nicht durch Protestkundgebungen der Zivilgesellschaft gefährdet, sondern vielmehr durch Korruption, so Bischof Diomedes Sepinal de Leon von Mao-Monte Cristi.
"Ich bin der Meinung, dass die Bürger ein Recht auf Demonstrationen haben. Und ich glaube nicht, dass dies die Regierung stabilisieren kann… den eine stabile Regierung, die weiß, was zu tun ist kann nicht durch Proteste der Bürger destabilisiert werden“, erklärte der Bischof bei einer Pressekonferenz zur Lage des Landes.
Mit seinen Äußerungen bezog sich der Bischof auf einer Erklärung des Innenministers Carlos Amarante Baret, der befürchtet, dass Protestkundgebungen darauf abzielen, die Regierung unter Präsident Danilo Medina zu destabilisieren. "Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun”, so der Bischof, der in diesem Zusammenhang daran erinnerte, dass vielmehr Korruption die soziale Ungleichheit begünstige und dies künftig zu Instabilität führen könne.
Am Sonntag, den 23. April hatte die “Bewegung der Grünen” eine Protestkundgebung in großem Umfang veranstaltet und dabei vor allem mehr Transparenz bei Regierungsgeschäften gefordert.
(CE) (Fides, 27/04/2017)


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