AFRIKA/ÄTHIOPIEN - Humanitärerer Korridor für Flüchtlinge in Afrika auf den Weg gebracht

Donnerstag, 20 April 2017 migranten  

Unhcr

Addis Abeba (Fides) – In diesen Tagen besuchte eine gemeinsame Mission von Caritas Italien und der Gemeinschaft von Sant’Egidio Äthiopien um die Möglichkeiten der Öffnung eines humanitären Korridors für Afrika zu prüfen. Ein entsprechendes Protokoll wurde in Rom bereits am 12. Januar 2017 unterzeichnet. Das Protokoll wird auch vom italienischen Staat und der Bischofskonferenz unterstützt. Insgesamt wird die Italienische Bischofskonferenz Spenden für rund Umsiedlung von 500 Flüchtlingen aus Eritrea, Somalia und dem Südsudan im Laufe der kommenden zwei Jahre zur Verfügung stellen.
Wie aus einer Verlautbarung der stellvertretenden äthiopischen Außenministerin Hirut Zemene hervorgeht, wurde die italienische Delegation vor allem für die großzügige Unterstützung der humanitären Programme für schwache Bevölkerungsteile gewürdigt. Auch der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Eritrea und Äthiopien und Erzbischof von Addis Abeba Kardinal Berhaneyesus Souraphiel und Caritas Äthiopien dankten für das humanitäre Engagement.
Unterstützt werden die Programme auch von den Hilfswerken der Vereinten Nationen für Flüchtlinge und dem staatlichen Hilfswerk ARRA, das rund 850.000 Flüchtlinge in Äthiopien unterstützt. Im Rahmen der Mission wird die Delegation in dem kommenden Tagen auch das Camp der Nichtregierungsorganisation „Gandhi Charity“ in Tigrai an der Grenze zu Eritrea besuchen. (SL) (Fides 20/04/2017)


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