AFRIKA/MOSAMBIK - Mütter und Kinder in Cabo Delgado am meisten von Cholera betroffen

Samstag, 1 April 2017

CUAMM

Cabo Delgado (Fides) - In der Provinz Cabo Delgado an der Küste im Norden Mosambiks ist die Gefahr einer Infektion mit Malaria besonders groß: wie aus den jüngsten Daten des “Inquerito de Saude” liegt das Risiko bei 44%. Gründe dafür sind ein prekäres Gesundheitssystem und weite Entfernungen sowie Unwissen über die Krankheit und Präventionsmöglichkeiten.
Damit die Sterblichkeitsrate reduziert werden kann, versucht das medizinische Hilfswerk Medici con l’Africa Cuamm” im Rahmen eines Malaria-Projekts in Cabo Delgado das Gesundheitssystem zu stärken, insbesondere in den ländlichen Gebieten Balama und Montepuez wo 2015 die meisten Malariainfektionen registriert wurden (rund 24.9%). Dort lebt rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung der Provinz.
Besonders versorgt werden sollen Mütter und Kinder, die der Gefahr einer Infektion in besonderem Maß ausgesetzt sind und oft größere Schwierigkeiten haben, Zugang zu medizinischer Versorgung zu bekommen.
Das Hilfsprogramm umfasst auch vorbeugende Maßnahmen während der Schwangerschaft, Anti-Malaria-Prophylaxe für Schwangere und die Registrierung von Malariafällen. Dabei soll die Qualität der medizinischen Vorsorgung sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Behandlung verbessert werden. Dafür erhalten Mitarbeiter des Gesundheitswesens eine spezielle Ausbildung zur Früherkennung der Symptome und die Behandlung auf der Grundlage von Standardprotokollen zur Bekämpfung von Malaria.
(AP) (Fides 1/4/2017)


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