AMERIKA/EL SALVADOR - Neues von der katholischen Kirche unterstütztes Bergbaugesetz verabschiedet

Donnerstag, 30 März 2017

San Salvador (Fides) – Der Kongress von El Salvador billigte am gestrigen 29. März die Verabschiedung eines Gesetztes, das den Abbau von Metallen im Land verbietet. Für das Gesetzt stimmten 69 der insgesamt 84 Abgeordneten. Im Vorfeld wurde der Gesetzentwurf von der katholischen Kirche und Caritas El Salvador sowie der Universidad Centroamericana José Simeón Cañas (UCA) unterstützt.
Das Gesetz soll künftig den Abbau von Metallen in ganz El Salvador verbieten und betrifft den Abbau an der Oberfläche und in Minen. Verboten ist auch der Einsatz von chemischen Substanzen.
Im Oktober 2016 hatte die Regierung des Landes einen Rechtsstreit mit dem Unternehmen Oceana Gold (ehemals Pacific Rin) gewonnen, dass die Genehmigung des Abbaus auf diesem Weg durchsetzen wollte.
"Das Bergbaugesetz, das wir bisher hatten ist extrem veraltet und bringt und alle in Gefahr”, hatte Erzbischof Jose Luis Escobar Alas bei einer Pressekonferenz erklärt (vgl. Fides 7/02/2017).
Im Rahmen einer Unterschriftenaktion wurden 30.000 Unterschriften gesammelt, die der Erzbischof am vergangenen 9. März persönlich den Abgeordneten übergab
(CE) (Fides, 30/03/2017)


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